Bereits seit der ersten Klasse backen wir immer wieder gutes Brot oder schmackhafte Kuchen.

Die Rezepte stehen natürlich in unserem Geschichtenheft und werden auch zu Hause nachgekocht oder nachgebacken.

So ist es ganz natürlich, dass auch unsere Jungs fleißig den Teig rühren und die Eier aufschlagen.

Die Belohnung dafür ist, den frischen Kuchen in der Pause zu verputzen 🙂

 

Marion Sternberg 4B

Malen ist so entspannend, und das vor allem in der Gruppe. Es funktioniert ganz einfach besser in der Klasse als über den Computer.

Das hier einige echte Künstler am Werk sind, das wird uns wohl niemand absprechen.

Viel Arbeit, viel Mühe, aber…… die Werke können sich sehen lassen. Bravo, meine Künstler!

 

Marion Sternberg 4B

In der Märchengruppe geht einiges vor sich. Es landete, das kam nicht sehr oft vor, ein kleines blaues Kerlchen von einem anderen Stern. (Musical)

Die Kinder waren natürlich ganz aufgeregt und wir mussten uns das etwas genauer ansehen. Zuerst erkundeten wir das gesamte Universum und unser Sonnensystem mit einer Rakete, denn wir wollten wissen, woher der kleine Kerl kam. Die Sonne, unser wichtigster Fixstern, bildet dabei das Zentrum unseres Lebens. Denn ohne Sonne, gäbe es kein Leben auf der Erde.

Die Erde, unser blauer Planet, sieht nicht nur wunderschön vom Weltall aus, sondern es gibt da auch sehr viel zu entdecken: Die Berge, das Meer, die Wälder und ihre Bewohner, die Pflanzen, die Tiere und die Menschen. Im Vorbeifliegen sahen wir noch die Planeten: Mars, Pluto, Venus und Saturn (von dort in der Nähe kam der kleine Kerl).

Das alles kann wirklich schon sehr kompliziert sein und deshalb haben wir uns einen tollen Film von „Was ist Was TV“ angesehen, der uns noch einmal alles ganz genau erklärt hat. Zusammen bastelten wir Raumanzughelme, Raketen, Erdkugeln und lernten schon die ersten Lieder unseres Musicals.

Da das Raumschiff im Dschungel gelandet ist, beginnt unser nächstes Abenteuer dort. In der nächsten Zeit werden wir viele Geschichten kennenlernen, die das kleine blaue Kerlchen auf dem Planeten Erde erlebt, bis er wieder zurück nach Hause fliegen kann.

Eigentlich hätte dieser Workshop durch einen Spezialisten in der Klasse durchgeführt werden sollen. Lockdown bedingt durfte dieser leider die Schule nicht besuchen.

Gerüstet mit einem guten Erklärvideo und den Bausätzen, machten wir uns im Rahmen des Werk- und Sachunterrichts an das Bauen unserer Gewächshäuser.

Nach knapp drei Stunden war es geschafft. Jedes Kind hatte sein eigenes Gewächshaus. Das Marmeladeglas wurde mit Keimlingen befüllt und die Schälchen darunter mit Kressesamen. Zweimal täglich wurden die Keimlinge im Glas mit Wasser aufgegossen, dieses sofort wieder ausgelehrt und das abtropfende Wasser bewässerte dann die Kresse. Bereits nach zwei Tagen keimten die Samen.

Da die Keimlinge viel Pflege brauchen, durften die Kinder ihre „Häuschen“ bereits am Wochenende mit nach Hause nehmen.

Ich bin schon gespannt, wann das erste Kressebrot gegessen werden kann! 😊

Sharon Stamberger, Klasse 2b

Das neue Kalenderjahr hat in der Bärengruppe spannend begonnen. Gleich nach den Ferien hat es geschneit, der Krippe-Garten war von Schnee bedeckt und schon waren wir mit den Kindern draußen. Dabei kam die Idee auf, das Thema „Schnee und Schneemann“ mit den Kindern zu behandeln und zu vertiefen.

Wir sangen das Lied “Schneemann, Rolle, Rolle” und die Kinder verkleideten sich als Schneemann. Ein schwarzer Hut auf dem Kopf, ein Besen in der einen Hand, in der anderen eine Karotte aus Holz. Ein langes weißes T-Shirt mit drei großen schwarzen Knöpfen rundeten unser Kostüm ab. Wir stellen den Kindern das Kostüm auch in der Gruppe während der Freispielphase frei zur Verfügung. Dadurch spaziert täglich ein kleiner Schneemann in unserem Gruppenraum herum. Es war besonders spannend zu beobachten, wie viel Freude die Kinder dabei hatten.

Weiters konnte, im Zuge unseres Themas, jedes Kind auf einem blauen Papier einen Schneemann mit der Korken-Druck-Technik gestalten und sein eigenes Bild am Fenster aufhängen.

Schneebälle durften bei diesem Thema selbstverständlich auch nicht fehlen. Dafür wurde ein Schneemann aus Karton angefertigt mit einem großen Loch als Bauch. Wir stellten den Kindern weiße Pompons aus Wolle in den verschiedensten Größen bereit, welche unsere Schneebälle wurden. Damit war der Spaß vorprogrammiert! Die Kinder konnten die Bälle durch den Bauch des Schneemanns werfen. Damit förderten wir die „Hand-Augen-Koordination“ der Kinder und stillten das Bedürfnis, nach Gegenständen zu werfen.

Unsere Kinder hatten großen Spaß dabei 😊 und niemand konnte dabei verletzt werden 😉

Ein erfreuliches Thema, welches wir spannend und lustig für unsere Kleinsten aufbereitet haben, neigt sich bald dem Ende zu. Aber die Erinnerungen und Fotos bleiben uns erhalten 🙂

 

Irma Dhillon

Auch wenn in diesem Schuljahr so einiges anders war als in den letzten Jahren, hatten wir dennoch lustige, schöne, spannende, aufregende und kreative Momente.

Gemeinsam bereiteten wir uns auf Rosch Haschana, Sukkoth, Chanukkah, und Tu Bischwat vor.

Auch gab es in den Herbstferien und Semesterferien ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder. Natürlich durfte das gemeinsame Backen nicht fehlen.

An den meisten Donnerstagen wird mit den Kindern in den unterschiedlichen Gruppen Challa, Kekse, Brot, Langos etc.  gebacken. Das gemeinschaftliche Backen und Kochen macht den Kindern sichtlich Spaß.

In diesem Jahr stand die Semesterferienbetreuung ganz unter dem Motto „Kreative Woche“. Bei einem Online-Workshop der Albertina konnten die Kinder der 1.+2. Klassen, sowie die Kinder der 3.+4. Klassen an einem kleinen Stadtprojekt mitwirken.

Unter Anleitung der Museumspädagogin entstanden dann kleine Städte, welche die Kinder dann aufs Papier brachten.

Weiters wurden aus unterschiedlichen Materialien Clowns für Purim angefertigt und die Kinder dekorierten dann gemeinsam das Haus.

Während des Lockdowns waren wir eine gemischte Klasse mit Kindern zu Hause und Kindern in der Schule.

Damit alle die tollen chemischen Experimente durchführen konnten, wurden die Kinder zu Hause per LIVECHAT dazugeholt.

So lernten wir über Oberflächenspannung, Diffusion,……

Zwei Tage später kam unsere erste Wissenschaftlerin JIL und stellte uns ebenfalls tolle Experimente vor.

BRAVO!

 

Marion Sternberg 4B

Wir wollten uns die Laune nicht verderben lassen und wurden sehr kreativ in Zeiten des Lockdowns.

So entstanden unsere tollen Autos, die nicht nur am Spielteppich durch das Zimmer rasen, sondern auch noch am Schreibtisch parken und mit Stiften und Kleber beladen sind.

Marion Sternberg 4B

Rosch Chodesch ist die Bezeichnung für den ersten Tag eines jeden Monats im jüdischen Kalender. Es ist bei uns im Kindergarten ein Brauch, den neu aufsteigenden Mond zu begrüßen und festlich zu feiern. Der Kindergarten der ZPC hat im pädagogischen Jahresprogramm diesen Tag als besonderes Ereignis für die Kinder aufgenommen. Es finden wiederkehrende und auch neue Aktionen statt.

In der Igelgruppe wurde zu Rosch Chodesch der neue Monat “Schwat” mit einem Lied mit allen Igelkindern gemeinsam begrüßt. Anlässlich zu diesem besonderen Anlass haben wir mit den Kindern einen Baum-Muffin gebacken.

Am 14.1.2021 organisierten die MitarbeiterInnen in der Sternengruppe diesmal einen Puzzle-Wettbewerb. Dieser fand an 6 Tischen in Kleingruppen mit je 2-3 Kindern statt.

Die Puzzle-Spiele wurden in drei Kategorien sichtbar für die Kinder aufbereitet:  SCHWER-MITTELSCHWER-LEICHT

Die Begeisterung war groß, da alle Kinder gleichzeitig nach Zeit puzzelten. Punkte gab es für ein fertiggestelltes Puzzle. Am Ende erhielten alle Kinder eine Medaille! Weiters hatte Marina sehr schöne Schachteln für die Kinder der Sternengruppe vorbereitet. Sie bekamen Kresse-Samen und Erde für die Aussaat. Sie füllten die Schachteln mit Erde und gaben die Samen dazu. Diese wurden am Nachmittag, zur häuslichen Saatpflege, nach Hause mitgegeben! Denn bis zum Tubischwat-Fest wird die Aussaat geerntet 🙂

Wie in der Sonnengruppe wurden liebevolle Behälter mit Kresse-Samen gestaltet und mit den Kindern das Thema besprochen. Jedes Kind durfte Erde in einem Blumentopf einfüllen und anschließend ein paar Kresse-Samen hineinstreuen. Mit Hilfe eines Salzstreuers konnten die Kinder ihre Samen noch befeuchten. Alle Sonnen-Kinder nahmen die Blumentöpfe mit nachhause und wenn sie diese regelmäßig gießen, hoffen wir, dass sehr bald schon die Kresse wachsen wird. Orian hat dies schon gemacht und uns ein paar Tage danach stolz erzählt, dass ihre Kresse schon „ganz groß ist!“

In der Märchengruppe waren die Kinder sehr fleißig zu Rosch Chodesch und haben mit den verschiedensten Obstsorten einen Obstsalat gezaubert!

Auch die jüngsten Kinder hatten eine Besonderheit an diesem Tag: in der Regenbogengruppe und Bärengruppe haben wir gemeinsam mit den Kindern kleine Gläser bemalt und gestaltet, anschließend Watte hineingegeben, die Kresse Samen hineinrieseln lassen und zu guter Letzt mit Wasser begossen. Diese Kresse-Gläser durften die Kinder mit nach Hause nehmen und gemeinsam mit den Eltern zuhause – eine Verknüpfung der Bildungspartnerschaft – pflegen bis die Kresse zum Verzehr geeignet ist 😊

In der Wichtelgruppe gab es zu Rosch Chodesch selbst ausgepressten frischen Orangensaft. Der Gruppenraum roch nach Orangen und die Kinder haben besonders viel Spaß. Es war lustig zu beobachten, wie die Kinder ihre Gesichter beim Trinken des frisch gepressten Orangensaftes verzogen haben.

Auch in der Schmetterlingsgruppe wurde ein besonderes Programm geboten. Zu Rosh Chodesh haben die Schmetterlingskinder Muffins gebacken und ein jedes Kind durfte mitbacken. Nebenbei haben die Kinder gelernt, warum Rosh Chodesh besonders ist und zusätzlich erwähnt, dass wir im Monat Schwat, Tubischwat feiern.

Und wieder ging ein schöner und spannender Kindergarten-Tag zu Ende 😊

Der 15. Tag im Monat Schwat ist seit jeher ein bedeutsamer für die Agrarwirtschaft im Lande Israel. So findet dieses Datum schon in der Mischna seine wichtige Stellung. Traditionell ist dies auch ein Tag, an dem der Besonderheit unseres Heiligen Landes, ארץ ישראל, gedacht wird, jenem Land mit den sieben auserlesenen Sorten – den שבעת המינים – und jenem Land, in dem die Heimkehr des Jüdischen Volkes mit Augen sichtbar wurde.

Das Einpflanzen von Bäumen in Israel ist vor allem zu T“U BiSchwat seit Jahrzehnten eine schöne Tradition und hat gerade in Zeiten des Klimawandels eine zusätzliche, nämlich ökologische Bedeutung bekommen.

In Zusammenarbeit mit dem קרן קימת לישראל/Jüdischen Nationalfonds, sammelten die Schulklassen des Realgymnasiums (wohlgemerkt: alles Lockdown-bedingt von zuhause aus bzw. in Eigenregie!) Geld um Bäume in Israel pflanzen zu lassen. Durch diesen Wettbewerb unter den Klassen können nun über 100 neue Bäume für den „Wienerwald“ in Israel – einem Teil des Yatir-Waldes in der Nähe von Arad – gesetzt und somit das Land weiter bearbeitet werden.

Wir gratulieren herzlichst der 1. Klasse AHS für die meisten gespendeten Bäume und möchten uns auch bei den anderen Schulklassen für deren Bemühen, dem KKL für die wundervolle Zusammenarbeit und nicht zuletzt bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken.

Nun können wir auch wahrhaftig sagen:

ט”ו בשבט הגיע – חג לאילנות!

Covid-19 bedingt, konnte die 2B leider ihren geplanten Ausflug in die Albertina nicht durchführen. Deshalb drehten wir den Spieß um und die Albertina kam über das Smartboard zu uns ins Klassenzimmer.

Anfangs noch etwas skeptisch, ob eine virtuelle Museumsführung Kinder genauso begeistern könnte wie an Ort und Stelle, vernetzten wir uns pünktlich um 11 Uhr mit dem Museum.

Verbunden über Zoom und auf das Smartboard projiziert, führte uns unsere Kunstvermittlerin Nadja interaktiv und mit voller Begeisterung durch die Sammlung „My generation. Die Sammlung Jablonka“. Die Bilder und Skulpturen konnten dreidimensional angeschaut und bis ins kleinste Detail an die BetrachterInnen herangezoomt werden. Es entstand viel Gesprächsstoff und es kam bis zum Ende der virtuellen Führung keine Langeweile auf.

Es war eine gelungene Abwechslung zum täglichen Schulprogramm und hat uns allen sehr viel Spaß bereitet.

Sharon Stamberger, Klasse 2B