Da wir Jom Ha’Azma-ut in diesem Jahr leider getrennt von einander feiern mussten, freuten wir uns zumindest Jom Jeruschalajim, den Feiertag der Wiedervereinigung Jerusalems, gemeinsam in der Schule begehen zu können.

Die AHS-Unterstufe hat zu diesem Zweck im Religionsunterricht über die Bedeutung dieses Tages gelernt, wobei die neu installierten digitalen Tafeln („Smartboards“) voll zum Einsatz kamen. Video-Aufzeichnungen der Rückeroberung der Altstadt Jeruschalajims verdeutlichten die angespannte Situation, der legendäre Funkspruch „Har HaBait BeJadenu – der Tempelberg ist unserer Hand“ erweckte Emotionen.

Anhand eines raschen Umschalten auf die Suchmaschine Google konnten die Landkarten Israels im Laufe der Zeit dargestellt und erklärt, sowie historische Aufnahmen von der Kotel HaMa’arawi noch vor der Staatsgründung Israels gezeigt werden um zu veranschaulichen, inwieweit der Platz vor der Westmauer sich verändert hat. Gemäß dem Usus Zettel in die Ritzen der Kotel zu stecken nutzten auch wir die Gelegenheit in uns zu gehen und zu überlegen, wofür wir G’TT eigentlich dankbar sind und worum wir G’TT bitten könnten. Diese Gedanken wurden auf Zetteln festgehalten und zu einer eigenen „Schul-Kotel“ verarbeitet, die im zweiten Stock zwischen den Eingängen zum Beit Knesset betrachtet werden kann.

 

Die Oberstufe besprach zu Jom Jeruschalajim die Bedeutung dieses Tages ebenso im Religionsunterricht, wobei hier der historische Aspekt ins Augenmerk genommen und auch aktuelle Politik besprochen wurde. Die Situation vor und während dem Sechs-Tage-Krieg konnte hierbei ebenso über die neuen Tafeln durch ein Video und die anschließende Besprechung dessen behandelt werden. Zusätzlich konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zu Jeruschalajim und dessen Geschichte im Zuge eines Gruppen-Quiz unter Beweis stellen, bei dem immer wieder neue Kleingruppen über ihre Smartphones gegeneinander antreten mussten.

Der Spaß an diesem Feiertag und die Bedeutung dessen kamen hierbei nicht zu kurz. Auch das in der früh vorgetragene Halel-Gebet verdeutlichte unsere Tiefe Dankbarkeit an H‘ für die Wunder, die Er an diesem Tag für uns alle vollbrachte.

 

Die Kinder haben selbst Gedichte verfasst, wunderbare Karten gebastelt, tolle Gemälde gemalt und alles wunderschön und sehr kreativ verpackt. Da werden sich die Mamis sicher freuen.

In diesem Sinne: ALLES GUTE ZUM MUTTERTAG 😊

 

Marion Sternberg

Nachdem die 4B zuerst das Tutorial via Smartboard angesehen hatte, wurde die Aufgabe besprochen und die notwendigen Materialien wurden dann ausgeteilt.

Nun ließen wir nochmals das Video auf uns wirken und schon ging es los. Im ersten Schritt wurde der Hintergrund gemalt. Nach der Trockenphase kamen der Stamm und die Zweige dran.

Am nächsten Tag ging es dann weiter. Nun kam die erste Schicht mit der mittleren Farbe für die Blüten, dann die zweite Schicht mit der dünkleren Farbe und zuletzt wurden die helleren Blütenblätter gemalt.

Nun folgte nochmals ein Nachziehen der Zweige. Dann wurden alle Farben nochmals aufgetragen, sodass das Bild eine gewisse Patina bekam.

Die Fertigung dauerte einige Stunden, und das tolle Ergebnis kann man jetzt anhand der Fotos bewundern 😊.

Toll gemacht liebe 4B!

 

Marion Sternberg

Nun ist die 4B fast schon Weltmeister im Werken. In einer Doppelstunde funktioniert das schon so toll, dass der Würfelturm bei fast allen fertig wurde.

Natürlich hat es beim Bohren mit der großen Maschine etwas Unterstützung gegeben, aber gesägt, geschliffen, geleimt und geschraubt,…das macht Jeder/Jede ganz alleine.

Wisst ihr überhaupt, dass der Würfelturm aus dem Römischen Reich kommt?

Ja genau, den haben die Römer erfunden, weil sie so sicher sein konnten, dass beim Würfeln nicht geschummelt wurde.

„ALEA IACTA SUNT“ – lateinischer Ausdruck für „DER WÜRFEL IST GEFALLEN“ (Julius Cäsar)

 

Marion Sternberg 4B

Das ist der Moment, in welchem man als Klassenlehrerin sooooo unglaublich stolz ist.

Wir ernten gerade unsere Früchte. Das ganze Jahr schreiben wir Woche für Woche ein Gedicht in unser Poesieheft, besprechen es und lernen so manches Gedicht auswendig. Vor Kurzem haben wir verschiedene Arten von Gedichten kennengelernt und die Arten der Lyrik besprochen.

Geben die Kinder zwei Tage später die tollsten und wunderbarsten Gedichte ab, dann ist man überglücklich.

Kinder, ihr seid großartig!

 

Marion Sternberg 4.B

In den Wochen vor Pessach haben wir uns im Fach Jüdische Geschichte mit dem Thema „Wohltätigkeit“ auseinandergesetzt. An mehreren Stellen gebietet die Tora, Mitgefühl mit dem Fremden oder sozial Schwächeren zu haben, da wir selbst Sklaven in Ägypten waren.

Die SchülerInnen der Klassen 2a, 3a, 3b, 4a, 5a, 6a und 7a haben jeweils eine jüdische Persönlichkeit erforscht. Die Resultate haben sie dann zusammengefasst und künstlerisch verarbeitet. Eindrücke hiervon vermitteln die Fotos.

Es ist bereits gute, alte Schultradition, dass sich die Schülerinnen und Schüler bestimmter Schulstufen um die Feiern bzw. Veranstaltungen für das gesamte Realgymnasium kümmern. Die 7. AHS organisiert und führt das Programm zu Purim aus, die 5. Klasse AHS gedenkt im Rahmen einer Zeremonie den Opfern des Holocaust zu „Jom HaSchoa“, die Klasse 4a präsentiert eine Gedenkveranstaltung anlässlich des „Jom HaSikaron“ und die 6. AHS eines jeden Schuljahres ist mit der Durchführung des Festaktes zu „Jom Ha’Azma-ut“ betraut.

Wurden wir im vergangenen Schuljahr noch von den Auswirkungen der plötzlich um sich greifenden Pandemie hierbei noch überrascht und war eine kurzfristige Umplanung schwierig, so haben die jeweiligen Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr wahrlich außergewöhnliches geleistet. In weiser Vorausplanung wurden schon früh Konzepte zur Umsetzung der Gedenkkundgebungen bzw. der Feier entwickelt für den Fall, dass alle SchülerInnen der AHS vor Ort wären, oder nur ein Teil oder im Endeffekt alle in Fernlehre sein müssten. So legten die Klassen den Fokus in diesem Jahr sicherheitshalber auf aufgezeichnete Videoaufnahmen. Dabei bewiesen die SchülerInnen nicht nur Präsentationstalent, sondern vor allem auch organisatorische Fähigkeiten, sowie auch Ideenreichtum und Raffinesse, wie unter den gegebenen Bedingungen wohl dennoch würdige – und auch unterhaltsame – Schulfeiern gelingen könnten. Und sie gelangen!

Die Klasse 5a forschte zu Zwi Perez Chajes und dem Chajes-Gymansium vor der Schoa, wobei drei Schicksale überlebender „Chajesniks“ porträtiert wurden. Entstanden ist eine äußerst informative, berührende und identitätsstiftende Video-Dokumentation von beeindruckender Länge.

„Jom HaSikaron“ – von der 4a organisiert und umgesetzt – nahm die Form einerseits eines würdigen und klassischen „Tekes“ an, wobei die Möglichkeit eines aufgezeichneten Videos Einschnitte von Porträts gefallener Soldaten bzw. der Schicksale deren Familie erlaubte. Dass das Gros des Films auf Hebräisch gehalten wurde, vermittelt nicht nur die Authentizität der Veranstaltung, sondern erfüllt uns mit Stolz, dass dies an unserer Schule auch eine Selbstverständlichkeit darstellt.

Die 6. Klasse AHS nahm die Situation mit Humor. Anlässlich des Unabhängigkeitstags des Staates Israel schauspielten die Schülerinnen und Schüler vor der Kamera in Form einer Zoom-Videokonferenz, lamentierten dabei, dass sie ja leider keine Israelreise haben konnten und träumten, wie diese wohl ausgesehen hätte. Hierbei wurde auch auf die Vermittlung von Informationen über diesen wunderbaren und uns allen nahe liegenden Staat geachtet. Am Beginn dieses Films standen Grußbotschaften des Botschafters des Staates Israel, des Präsidenten der IKG Wien, des Oberrabbiners der IKG Wien und des Vorstands des Schulvereins. Man konnte sich also – auch im Lockdown – wie bei der Schulfeier vor Ort fühlen.

Dieses Gefühl wurde noch intensiviert, da alle SchülerInnen der AHS per Post eine Grußbotschaft anlässlich Jom Ha’Azma-ut vom Jüdischen Leiter des Realgymnasiums, einen Gruß der 6. AHS, ein Armband passend zum 73. Geburtstag Israels und einen Gutschein für eine Portion Pita-Falafel erhielten.

Wir sind froh und stolz, als einzige dezidiert zionistische Schule in Österreich, diese drei ganz besonderen „Jamim“, also Tage – Jom HaSchoa, Jom HaSikaron und Jom Ha’Azma-ut – so selbstverständlich wie in jedem Jahr, aber in diesem Jahr dann doch wieder so gar nicht selbstverständlich gefeiert zu haben.

 

Unser Dank gilt allen Beteiligten.

 

Im Rahmen des Hebräisch-Unterrichts haben wir, die 3A, zusammen mit unserem Klassenvorstand ein typisch israelisches Frühstück vorbereitet. Es war der Start in unser neues Thema „Israelisches Essen“.  Jedes Kind hat eine Zutat mitgebracht, sodass wir im Endeffekt ein gutes Frühstück zubereiten konnten.

Während ein Teil der Klasse einen israelischen Salat geschnitten hat, haben die Anderen, Omeletts und Pfannkuchen vorbereitet. Anschließend genossen wir das leckere Essen und unterhielten uns darüber. So hatten wir einen guten Start in den Tag, aber vor allem auch einen guten Start in das neue Thema unseres Unterrichts.

Es war eine tolle Atmosphäre, es hat uns geschmeckt und wir warten schon auf unser nächstes gemeinsames Frühstück.

 

Emily Z.

Auch in Zeiten des Distance learnings, des Schichtbetriebs nahmen Schüler*innenteams von der 1. bis zur 7. Klasse am Internationalen Mathematik Teamwettbewerb “Bolayi” Ende Februar 2021 teil. Die Herausforderung diesmal war zudem, dass die Teams nur über Videokonferenzen gemeinsam die Aufgaben lösen konnten. Wie gut sie dies bewältigten zeigt, dass es zwei Teams in die Riege der Preisträgerteams österreichweit schafften: die “Banananoodels” aus der 2. Klasse (Dana, Naomi, Almira, Marlen) und die “Genies 3.0” (Samuel, Emanuel, Gilad, David) aus der 3. A.

Auf den Bildern sehen Sie jeweils Vertreter der Preisträgerteams.

Herzliche Gratulation!

Für 15 Schüler*innen unserer Volksschule und unseres Realgymnasiums war der 22.03.2021 ein ganz besonderer Tag. Dank der Initiative des Vereins Springboard wurden 15 Laptops gespendet, die den Schüler*innen speziell in Zeiten des Distance Learnings und des Schichtbetriebes das Erarbeiten der Lerninhalte erleichtern soll.

Robert Gulla und Michael Schaumann, die beiden Gründer des Vereins „Springboard“, sind persönlich zu uns in die ZPC Schule gekommen, um den Schüler*innen die Geräte offiziell zu übergeben. Nach der Übergabe nahmen sie sich auch noch etwas Zeit, um in einer kleinen Führung durch unseren Campus einen Einblick in alle Bereiche gewinnen zu können.

Wir danken ganz herzlich für die Unterstützung unserer Schüler*innen und das Interesse an unserer Institution!

Hier finden Sie einen Beitrag von Springboard zur Übergabe.

Die Fotos für diesen Beitrag stammen von DI Pawel Gruszkiewicz

(db)

Als zusätzliche Vorbereitung für Pessach, darf jede Klasse einen kleinen Seder abhalten. Ein Ei, ein Stück Radieschen oder Kartoffel in Salzwasser, ein wenig Maror-Salat und süße Charosset sind auf dem Teller vorbereitet. Dazu auch süßer Traubensaft, von dem unsere Kinder am liebsten gleich vier Gläser trinken würden 😉

Dann werden die Mazzot hergerichtet, und die Sederplatte erklärt. Und es folgt die Reihenfolge der Haggada: vom Kiddusch über Maggid mit Erzählungen, bis Nirza mit vielen Liedern und Kostproben!

Die Geschenke und der Afikoman dürfen natürlich auch nicht fehlen! Damit sich die Kinder beim richtigen Seder mit der eigenen Familie gut auskennen!

Chag Pessach kascher VeSameach wünscht das Volksschulteam!

In den letzten Werkstunden wurde wieder fleißig gesägt, gebohrt, geleimt und gemalt und….. schon haben alle in der Klasse ihren eigenen selbstgemachten Miniflipper, der sogar ohne Strom funktioniert.

Also immer und jederzeit einsatzbereit😊

 

Marion Sternberg