Apfel in Honig, Datteln und Granatapfelkerne, ein Schofar und ein schön gedeckter Tisch… „Rosch Haschana mit allen Sinnen erleben“ war unser Motto im Monat Elul.

Es wurde auch viel gelernt, Rosch Haschana Karten gebastelt und gesungen, damit das Erlebnis zu Hause und in der Synagoge noch schöner wird!

Schana Tova!

 

In diesem Jahr konnte die Israelreise GsD endlich wieder stattfinden. Und weil sie vor zwei Jahren leider abgesagt werden musste, durften alle Schüler*innen der Oberstufe, inklusive den Maturant*innen, an der Reise teilnehmen. Also flogen 50 Schüler*innen und drei Lehrer*innen für zehn Tage nach Israel, um das Land zu erkunden.

Wir haben ganz wunderbare zehn Tage gemeinsam verbracht. Wir besuchten anfangs den Norden Israels, wo wir einerseits auf den Spuren unserer Urväter wandern und ein 4000 Jahre altes Tor bestaunen konnten, gleichzeitig aber auch die Gelegenheit wahrnahmen am Golan, einem überaus wichtigen auch militärischen Stützpunkt, mit hohen Vertretern der israelischen Armee zu sprechen.

Wir besuchten drei der vier heiligen Städte in Israel, durften einen Schabbat in Jersuchalajim verbringen, die Geschichte des politischen, modernen Zionismus anhand der Geschichte Theodor Herzls verfolgen und im lebendigen Tel Aviv feiern. Wir gedachten und trauerten in Yad Vashem und am Har Herzl, erschraken ob des Internierungslagers in Atlit und fühlten aber auch den Stolz und die Kraft des jüdischen Widerstands und der jüdischen Souveränität, als wir auf Massada bei Sonnenaufgang beteten und anderswo die Hatikwa sangen.

Wir sprachen mit einem ehemaligen Politiker und einer religiösen ehemaligen Schülerin unserer Schule, die heute in einer leitenden Position in einem High Tech Unternehmen sich nebst anderem um Diversität am Arbeitsplatz bemüht. Wir paddelten und wanderten, tanzten und sangen, aßen viel (und gut) und schliefen (nur wenig).

Abseits von etwaigen Strandurlauben oder Familienbesuchen, die es öfter geben mag, bot uns diese Reise eine wunderbare Gelegenheit, in die Geschichte einzutauchen, das Land mit Händen zu greifen, seine Kultur zu genießen und unsere eigene Identität zu stärken, sowie unsere Verbundenheit mit Land und Staat zu vertiefen.

Diese Reise wird uns noch lange mit vielen schönen Erinnerungen und Gefühlen in Erinnerung bleiben.

 

Dieses Jahr durften wir, die Klasse 6A, Teil eines neuen Projektes sein, eines Filmworkshops mit dem Ziel, einen Kurzfilm zu drehen und dabei alle Stationen einer Filmproduktion kennenzulernen und auch selbst für alles verantwortlich sein. Gemeinsam mit Gregor C. und Stefan B., die uns die ganze Woche lang begleitet haben, durften wir Großartiges erleben.

Zuallererst haben wir uns versammelt, um über die Grundlagen eines Filmes zu sprechen. Man hat gemerkt, dass für manche Begriffe wie zum Beispiel „Szene“ oder „Cut“ gut zuordenbar sind und für andere schienen diese Wörter Fremdbegriffe zu sein.

An Tag 2 arbeiteten wir in 2 Gruppen. Dabei bekam jede und jeder eine Aufgabe, für die er oder sie verantwortlich war, ob für den Ton, für das Filmen oder für den Schnitt. Das Equipment haben uns Gregor C. und Stefan W. zu Verfügung gestellt.

Am 3 Tag bzw. 4 Tag durften wir endlich filmen, während wir uns am letzten Tag mit dem Videoschnitt beschäftigt haben.

Alles in allem fanden wir das Projekt ziemlich gelungen. In den 5 Tagen wurde uns die Arbeitswelt im Bereich Film nähergebracht und wir haben erfahren, wie vielseitig der Job sein kann.

Wir freuen uns auf weitere solche Projekte!

Mosche D.

 

AHS 6A – Rolex

AHS 6A – Making of Rolex

AHS 6A – #facts

AHS 6A – Making of #facts

 

Von Montag 16.5. bis Freitag 20.5. durften meine Klasse, also die 3A und die beiden vierten Klassen auf Sommersportwoche fahren. Schon bei der Hinreise hatten wir eine sehr lustige Zeit. Im Bus haben wir Musik gespielt, gesungen und uns lautstark unterhalten. Immer wieder hat ein Lehrer einen Kaugummi auf dem Boden gefunden. Wie der Kaugummi dorthin kam, wusste keiner😊. Bevor wir aus dem Bus aussteigen durften, mussten wir den Bus noch gründlich putzen. Sogar daraus haben wir uns einen Spaß gemacht und hinterließen den saubersten Bus aller Zeiten.

Unsere großartige Woche in Niederegg in der Nähe von Saalbach konnte nun starten. Wir haben schnell ausgepackt und hätten zu unserem ersten Programmpunkt aufbrechen sollen. Leider hat es in Strömen geregnet und wir durften so mit unseren Freunden die neugewonnene Freizeit selbst gestalten. So konnten wir in Ruhe auspacken und uns in der Unterkunft einleben.

Am ersten Abend war die 3A für das gemeinsame Abendprogramm verantwortlich. Wir haben ein sportliches Spiel ausgewählt, aber leider gab es einige Probleme bei der Durchführung. Trotzdem war es ein sehr ausgelassener Abend und wir werden ihn nie vergessen. Am nächsten Morgen waren alle motiviert und bereit für den ersten Ausflug. Wir hatten viel Spaß im Klettergarten und beim Bockerlfahren zwischen einer atemberaubenden Kulisse. Am Abend genossen wir das leckere Essen, das von unserem Koch Dudu zubereitet wurde und danach gab es ein Abendprogramm der 4A. Bei diesem Abendprogramm durften wir unser schauspielerisches Talent unter Beweis stellen – das war super!

Am nächsten Tag ging ein Teil der Gruppe zuerst zum Bogenschießen. Für viele war es das erste Mal und daher etwas kompliziert, aber mit der Zeit hat es wirklich Spaß gemacht. Der andere Teil war währenddessen auf einem Motorikweg. Dieser war auch spannend und hat uns Freude gemacht. An diesem Abend hat die 4B für uns alle ein tolles Programm vorbereitet. Die Klasse ließ sich etwas Kreatives einfallen.

An unserem letzten Ausflug waren wir am Vormittag beim Jump and Slide und am Nachmittag bei der Sommerrodelbahn. Die Sommerrodelbahn befand sich in Kaprun und mit dem Blick auf das Kitzsteinhorn war das Rodeln ein beeindruckendes Erlebnis.  Der Abend war der Höhepunkt der ganzen Woche. Es war Lag Baomer und Raw Uri hatte für uns beim Lagerfeuer ein cooles Programm vorbereitet. Wir hatten eine Menge Spaß mit unseren Lehrer*innen.

So schnell war die Woche vorbei. Am letzten Tag, am Freitag, machten wir uns auf den Weg nach Wien. Auf der Fahrt zurück gab es keinen Kaugummi mehr am Boden, keine laute Musik und kein Getratsche. Wir waren alle fix und fertig, müde und freuten uns wieder auf Wien und unsere Familien. Es war eine besonders großartige Woche.

Zum Schluss möchte ich mich im Namen der teilnehmenden SchülerInnen noch bei Herrn Prof. Konjikovac, Frau Prof. Haubenberger, Frau Prof. Schäfer, Frau Prof. Winkler und Rav Uri bedanken.

 

Dana N.

Die 3a hatte die Ehre, Rabbiner Hofmeister, der auch ein Schochet ist, diese Woche bei sich begrüßen zu dürfen. Rav Hofmeister erklärte den Schülerinnen und Schülern, deren Schwerpunkt im Religionsunterricht in diesem Schuljahr die Kaschrut ist, worauf man bei der Schechita besonders achtgeben, ob man Fleisch überhaupt essen und was bei einem koscheren Tier jedenfalls durchtrennt werden muss, damit es auch wirklich kein zusätzliches Leid davonträgt.

Die Schüler*innen erfuhren, wo eine Giraffe geschächtet werden muss und dass nach der Schechita das Fleisch noch längst nicht koscher ist.

Zu guter Letzt freuten sich die Jugendlichen, dass sie unterschiedliche Schächt-Messer aus der Nähe begutachten und deren beeindruckende Schärfe anhand einer Nagelprobe und eines Probe-Schnitts an einem Bogen Papier ausprobieren konnten.

Wir bedanken uns auch nachträglich bei Rabbiner Hofmeister für seinen Besuch, der das Thema Kaschrut nochmal relevanter und interessanter für uns hat werden lassen.

Wenige Tage vor Schawu’ot, dem Feiertag, an dem wir die Tora erhalten haben, fand nun schon zum zweiten Mal das Limud Ba’omer-Quiz für die Schüler*innen der AHS statt. In diesem Jahr konnten aber – anders als noch letztes Jahr – auch Zuschauer*innen dabei sein und so füllte sich der Beit Knesset der Schule mit den sieben Kandidaten und ihren Klassenkollegen, die sie während dem Quiz ordentlich anfeuerten und feierten.

Wir schätzten es sehr, dass als Gast-Quizmaster Oberrabbiner Jaron Engelmayer, Rabbiner Schlomo Hofmeister und Rabbiner Albert Shamonov gewonnen werden konnten.

Der Lehrstoff spannte sich von Textstellen der Tora mit dem dazugehörigen Rasch“i-Kommentar, Kapiteln aus den Newiim, einigen Mischnajot bis hin zu Halachot. Es war beachtlich, welchen Lehrstoff die teilnehmenden Schüler im Zeitraum von Pessach bis Schawu’ot freiwillig bewältigten und dann vor Ort ihr Wissen mithilfe von Buzzer-Knöpfen auf Displays unter Beweis stellten.

Das gesamte Lernprogramm und das Quiz wurde in Gedenken an Herrn Aba Schulem HaLewi Lewit und Frau Lea Lewit s“l organisiert und die Preise hierfür von Frau Renate Erbst gespendet.

Vielen Dank hierfür und Gratulation den Gewinnern: Eytan E. (6a), Gidi N. (3a) und Jack D. (6a)!

Anlässlich von Rosh Chodesh Siwan besuchten die Kindergartengruppen die Schul-Synagoge. Wir beteten gemeinsam die Morgen-Tfilah. Anschließend schmückten wir die Synagoge anlässlich von Shavuot. Marc Uri, der jüdische Leiter der AHS, hat den Kindern die Sefrej Tora gezeigt und erklärt, wie speziell es ist, in der Synagoge zu sein und wie die Tora geschrieben wird. Jedes Kind durfte dann die Tora berühren und küssen.

Das war sicher für uns alle ein spirituelles und unvergessliches Erlebnis!

Anfang Mai durften wir uns über einen besonderen Gast bei uns am Campus freuen. Der Botschafter des Staates Israel Mordechai Rodgold wurde von Daniela Davidovits-Nagy durch alle Abteilungen begleitet und konnte sich so selbst einen Eindruck über die zahlreichen Aktivitäten verschaffen. Botschafter Rodgold war auch der Ehrengast beim Zwi-Talk der AHS, im Rahmen dessen immer am Rosch Chodesch jüdische Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben eingeladen werden, um den Schüler*innen der Oberstufe Einblicke in deren Arbeitswelt zu gewähren. Es war besonders interessant für die Jugendlichen, aus erster Hand vom Vertreter des Staates Israel zu hören, dass er selbst an einer Schule gelernt hatte, die unserer sehr ähnelte. Viele Fragen wurden gestellt zum eigentlichen Job als Botschafter und zum Werdegang hierzu. Wir freuen uns sehr, dass es die Möglichkeit gab, in die diplomatische Welt hineinzuschnuppern. Wer weiß, wohin es unsere Schülerinnen und Schüler eines Tages hinzieht…

Wir feiern 74 Jahre – und das endlich wieder gemeinsam

Eine Geburtstagsfeier, die sicher nicht ausgelassen wird. Auch dieses Jahr haben alle Kinder im Kindergarten ihre blau-weißen ZPC Luftballons mit Freude und viel Spaß in den Himmel steigen lassen. Einige unserer Jüngsten waren zwar traurig über den Verlust, aber wir konnten sie schnell wieder in gute Stimmung versetzen. Dank der aus Israel eingeflogenen Daniel Yehuda Band wurde fröhlich gemeinsam getanzt und gesungen! Traditionell gab es Falafel, Shuarma und Pita – ein Festmahl, welches den Tag mit einer besonderen Note versehen hat.

Klicken Sie hier für das Video von unserer Feier im Kindergarten.

In der Volksschule eröffneten wir die Feierlichkeiten mit einer Zeremonie gemeinsam mit den Eltern, bei der Kinder und Gäste Lichter für Israel angezündet und Wichtiges und Wesentliches über den Staat, über unsere Gemeinde und über unsere Schule erzählt haben. Erfreulicherweise war auch hier die Band von Daniel Yehuda aus Israel zu Gast, die uns beim Hallel Gebet musikalisch begleitete und zum Abschluss alle mit einem Mitmach-Konzert begeisterte. Endlich wieder singen, tanzen, Am Israel Chai! Danach ging´s für die Kinder mit einem ganz speziellen Programm weiter: ein Flug nach Israel! Check-In am Flughafen, Security-Kontrolle und warten am Gate, bis man zum Flug aufgerufen wird. Nach dem Boarding dann der „Flug“ nach Israel! Dort angekommen gab es nette Stationen, wie zum Beispiel ein israelischer „Beit Cafe“, ein israelischer Beauty Salon, ein Schnuppertraining bei Zahal und vieles mehr! Die Kinder hatten einen unvergesslichen Tag, und wollten gar nicht wieder nach Wien zurück…

Klicken Sie hier für das Video von unserer Feier in der Volksschule.

Auch die 6. Klasse unseres Realgymnasiums freute sich in diesem Jahr sehr, dass deren geplante Feier auch tatsächlich stattfinden konnte. Das Programm, dass während einiger Wochen selbständig erarbeitet wurde, umfasste einen offiziellen Teil, im Zuge dessen IKG-Präsident Oskar Deutsch, die stellvertretende Missionschefin der Israelischen Botschaft, Fr. Karmeli Sommer, Oberrabbiner Jaron Engelmayer, Vorstandsvorsitzende Natalie Neubauer und auch Bezirksvorsteher Alexander Nikolai Grußworte und Reden hielten. Im Anschluss daran präsentierte die Klasse ihr Theaterstück, welches humorvoll Szenen der israelischen Geschichte und Gesellschaft durch die Linse eines Streaming-Dienstes beinhaltete. Die vielen Gäste lachten (auch lauthals) mit den Schüler*innen und staunten über die beeindruckende Bühnengestaltung, sowie die „Special Effects“. Zum Schluss konnte bei strahlendem Himmel die Israel-Flagge gehisst, die Hatikwa gesungen und Kuchen gegessen werden.

Klicken Sie hier für das Video von unserer Feier in der AHS.

Wir danken allen Beteiligten für diese großartigen Feiern und wünschen nochmals alles Gute zum Geburtstag!

 

 

Der 28. Ijar, Jom Jeruschalajim, findet in diesem Jahr an einem Sonntag statt. Trotzdem ließen es sich die Schüler*innen der AHS nicht nehmen, über diesen wichtigen Feiertag zu lernen. Mehrere Klassen bearbeiteten hierzu ein digitales Arbeitsblatt im Informatikraum der Schule, das mit Videoaufzeichnungen von Feiern in Jerusalem und von der Rückeroberung des Tempelberges gespickt war. Sie lernten dazu auch den gesamt-politischen Kontext des Sechs-Tage-Krieges kennen.

Die 3. Klasse AHS durfte eine besondere Einheit genießen. Eine Gesandtschaft der WZO landete nur kurz davor in Wien und veranstaltete mit den Schüler*innen dieser Klasse ein unterhaltsames und überaus aktives Programm, dessen Ziel es war, Wertschätzung für Jeruschalajim zu verspüren und die Notwendigkeit von Teamwork in unserem Volk zu unterstreichen.

Wir bedanken uns vielmals für den Besuch!

Jom Jeruschalajim sameach!

 

Passend zu unserem Projekt über die Römer, besuchten wir heute das Römermuseum am Hohen Markt.

In der einstündigen Führung erfuhren wir viel über das Leben der Römer in Wien. Mehrere Tausend Soldaten beschützten damals die Nordgrenze des römischen Reiches. Zur damaligen Zeit lebten fast 30.000 Menschen im blühenden Vindobona. Die Römer hinterließen einige Spuren in der Innenstadt.

Am Hohen Markt, wo sich auch das Museum befindet, entdeckte man Offiziersquartiere und große Thermen. Im Museum selbst kann man noch in drei Meter Tiefe eine Fußbodenheizung bewundern.

Wir freuen uns bereits sehr auf das kommende Schuljahr, denn da werden wir die Ausgrabungen aus der Römerzeit bei einem Stadtspaziergang entdecken können.

Sharon Stamberger, Klasse 3B

An einem Donnerstag im April fuhr die 1a in die Kunst& Keramik Werkstätte in die Seestadt. Zuerst konnten wir aus verschiedenen Rohlingen Blumenstecker aussuchen, auch aus einem umfangreichen Angebot an Keramikfarben konnten wir wählen.

Dann ging es schon los! Die Kinder machten die Erfahrung, dass das Malen mit diesen Farben ganz anders ist, als mit Wasserfarben. Ganz vorsichtig wurden die Farbschichten mit Pinseln aufgetragen, keine Stelle durfte übersehen werden. Dabei mussten die Rohlinge ganz vorsichtig gehalten werden.

Nach dem Malen durften wir noch den großen Brennofen anschauen.

Die große Überraschung erfolgte aber nach dem Brennvorgang, wunderschöne Blumenstecker in bunten Farben erfreuten alle!

Die Kinder waren sich einig, dass wir sicher nicht zum letzten Mal im Keramikstudio waren!

Evelyn Richter, 1A