Zwei Tage vor Rosch HaSchana bereitete die Klasse 2a der AHS die heurigen Rosch HaSchana-Präsente für die übrige Schülerschaft vor. Eifrig wurden bei Liedern, wie etwa „BaSchana Haba-a“ Äpfel und Honig in Sackerl gepackt und mit Grußbotschaften versehen. Diese Aktivität war nicht nur eine große Hilfe, sondern machte auch Spaß und rundete den Lehrinhalt zu den besonderen, symbolhaltigen Speisen, welche zu Rosch HaSchana gegessen werden, praxisnahe ab. Die übrigen Äpfel wurden gerne als gesunde Jause verspeist – die haben sich die Schülerinnen und Schüler auch redlich verdient.

Schana towa u-metuka!

Marc Uri

Leider haben wir am 31.05. mit Judith Zinner s.A. eine der Mitgründerinnen und fundamentalen Stützen unserer ZPC-Schulgemeinde verloren. In ihrer Aufgabe als Lehrerin und später auch jüdische Leiterin prägte sie fast 30 Jahre, bis zu ihrer Pension, maßgeblich die Erziehung all unserer Kinder. Bei ihr standen immer die Schülerinnen und Schüler an oberster Stelle, ihnen eine gute Ausbildung und jüdische Erziehung zu bieten war Judith besonders wichtig. Mit Erfolg! Dieses Streben nach Bildung jüdischer Gemeinschaft hat sie auch ihren eigenen Kindern weitergegeben, welche heute in der ZPC Schule aktiv sind und somit auch den Weg ihrer Mutter weitergehen. Wir wünschen Judiths Familie viel Kraft für die kommende Zeit.

Judith, du wirst immer einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen haben!

Baruch Dayan Ha’emet

 

Anlässlich der ersten Ausgabe unseres Newsletters ZWI hatten wir im November 2006 ein Interview mit Judith Zinner geführt – Sie können es hier lesen (Seite 5).

Die Corona-Tage machen es uns allen schwer, aber die 6. Klasse  (2.AHS) bezwingt die Pandemie und feiert weiterhin gemeinsam Geburtstage.

Die SchülerInnen beschlossen den Geburtstag einer Klassenkameradin gemeinsam über Zoom zu feiern, indem sie alle Muffins backten.

Am 6. Mai haben wir einen interessanten Fahrradworkshop mit Georg Pötsch von POPSYKKEL über Zoom organisiert. Fast alle Kinder der 3a und 3b konnten digital teilnehmen.

Wir haben erfahren, wie man Reifen aufpumpt, was die Skala auf dem Manometer anzeigt, welche Druckeinheiten verwendet werden und, dass es mehrere Ventiltypen gibt. Diese Infos sind auch für unser Mission X-Projekt von großer Bedeutung, denn ohne Physik keine Raumfahrt 😉

Außerdem konnten die Kinder Fragen stellen und bekamen nützliche Infos:
Was tun, wenn mein Fahrrad gestohlen wurde? Wie und wo sperre ich mein Fahrrad richtig ab? Wozu benötige ich die Seriennummer meines Rades? usw.

Wir hatten tolle 30 Minuten – mal etwas anderes über Zoom. Vielleicht haben wir ja schon bald den nächsten Special Guest!

Die Solidarität und der Zusammenhalt sind in der jetzigen Situation von besonderer Bedeutung. Das gilt ebenfalls für die Beziehung aller Jüdischen Menschen weltweit untereinander und zueinander, auch für die Brücke zwischen Israel und Diaspora.

Die Verbindung und die Verbundenheit mit Israel und den dort lebenden Menschen ist ein Teil unserer Jüdischen Identität. Zu diesem Bewusstsein gehört auch der Gedenktag Jom HaSikaron und die Durchführung einer entsprechenden dazugehörigen Veranstaltung.

Aufgrund der aktuellen Lage musste heuer diese allerdings im Internet stattfinden. Im Rahmen einer ZOOM-Zusammenkunft, bei deren sich unsere wunderbaren diesjährigen B’not Schirut, israelischen Zivildienerinnen Noa und Odelia besonders stark engagiert hatten, wurden neben den diesen Tag betreffenden Worten von den SchülerInnen Gebete und Texte rezitiert.

Im Anschluß an die darauffolgende Gedenkstille wurde gemeinsam “HaTikwa”, die Nationalhymne Israel gesungen.

Vielen Dank an alle Beteiligten!

https://www.youtube.com/watch?v=jbxAZnW4HjI&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=1G5ZB8CWsHQ&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=iWYgae3adc4&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=pto4yPbbmek&feature=youtu.be

Aufgrund der derzeitigen Gefahr des sog. Corona-Virus‘ ist die gesamte Lehre an Schulen (und Universitäten) in Österreich auf Fernlehre umgestellt worden. Dieser Umstand stellt sowohl Schülerinnen und Schüler, aber auch oft Lehrerinnen und Lehrer vor gewisse Herausforderungen. Nichtsdestotrotz wurde eine Initiative, die Mitte März seitens der Yeshiva University in New York ins Leben gerufen wurde, von unserer Schule aufgegriffen. Denn wir verstehen uns als Jüdinnen und Juden auch als Teil der Gesamtbevölkerung und sind uns unseres biblischen Auftrages bewusst, ein „Licht den Völkern“ zu sein. Die Initiative bot uns die Gelegenheit, als Individuen – gleichzeitig aber als Teil eines großen Ganzen – aktiv etwas gegen das Corona-Virus zu unternehmen.

Der Aufruf Rabbiner Dr. Ari Bermans, dem Präsidenten der prestigeträchtigen Yeshiva University, erging an Jüdinnen und Juden weltweit, den gesamten TaNa“Ch, alle Mischnajot und den gesamten Babylonischen Talmud bis Rosch Chodesch Ijar (24. und 25.4.2020) fertig zu lernen, damit in diesem Verdienst H‘ uns und die gesamte Menschheit von der Plage befreien und die Kranken heilen möge. Tatsächlich füllten sich die Felder in der versandten Überblicks-Tabelle, wer was lernen würde, rasch. Unsere Schule ergatterte noch die Mischnajot der Massechet (des Traktats) Sukka.

So wurden Schülerinnen und Schülern der Klassen 2a, 2b, 4a und 6a beinahe täglich Videos in deutscher und leicht verständlicher Sprache verschickt, in denen der zuständige Religionslehrer die einzelnen Mischnajot vorlernte. Und die Schülerschaft lernte, ihrer Verantwortung bewusst und auf freiwilliger Basis, mit. Es war dies auch eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich – auf einem adäquaten Level – in die Gedankenwelt und Thematiken der mündlichen Lehre zu vertiefen. 53 Mischnajot, und also 53 Videos später konnten wir rechtzeitig vor Rosch Chodesch Ijar mit G’TTes Hilfe den gesamten Traktat beenden.

Wir sind sehr stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler, die auch in so schweren Zeiten gezeigt haben, wie sehr sie sich für die Welt einbringen können und wollen.

„Chisku WeImzu!“

Um für ein bisschen Abwechslung zuhause zu sorgen, haben die Kinder der 4B den Auftrag bekommen, Upcycling-Werke herzustellen. Beim Upcycling werden Abfallprodukte in neuwertige Produkte umgewandelt.

Gerade in der jetzigen Situation war es mir wichtig, dass nichts gekauft werden muss, sondern Dinge genutzt werden, die jeder zuhause hat. Der Auftrag war, aus WC- oder Küchenpapierrollen und Eierkartons kreative Werke zu erschaffen.

Die Kinder waren sehr einfallsreich und es sind tolle Arbeiten entstanden!

Meine Aufgabenstellung an die Kinder um 11.20 Uhr via whatsapp war folgende:

„Bitte zeichnet oder malt das Virus COVID-19.
Egal ob ihr Wasserfarben, Buntstifte oder Filzstifte verwendet, egal ob es ein großes Virus ist, das die gesamte Seite ausfüllt, oder viele kleine oder ein großes und rundherum viele kleine.
Bitte macht das alle, dann sieht das Virus, dass wir uns von ihm nicht unterkriegen lassen. Vielleicht beruhigt es sich auch und will dann doch unser Freund sein.
Freue mich auf eure Arbeiten!“

Nach exakt eineinhalb Stunden kam das erste Bild!

Ich bin begeistert von der Kreativität meiner Schülerinnen und Schüler – sehen Sie selbst!

Marion Sternberg, 3B

Jede Klasse unserer AHS bekam zu Tu BiSchwat eine wunderschöne Feier: während der traditionellen Se’udat HaMenim sprachen wir bei Getränken und Speisen – u.a. Obstsorten, die eine besondere Verbindung zum Land Israel haben – über das Fest, die Bedeutung von Erez Israel und seinen Früchten sowie die wichtigen Dinge des Lebens, rezitierten die für die Tu-BiSchwat-Mahlzeit typischen speziellen Gebete und Segensprüche und genossen die leckeren Köstlichkeiten.

Es hat jede Menge Spaß bereitet, es wurde viel gelernt und geschmeckt hat es auch ganz toll.

Sch’kojach & Toda Raba an alle Beteiligten!

Alle Jahre wieder laden wir die Kinder in unserem Hort ein, an einem Malwettbewerb der besonderen Art teilzunehmen. Das Siegerbild dieses Wettbewerbs wird nämlich für den Druck der offiziellen Purim-Glückwunschkarte der ZPC verwendet. In das Finale schafften es Bilder aus allen Hortgruppen, die Jury hatte heuer wirklich Mühe, sich für ein Bild zu entscheiden – wahrlich keine einfache Aufgabe.

Wir gratulieren Madeline H. ganz herzlich zum ersten Platz. Nach der Unterzeichnung einer Nutzungsvereinbarung (zur Verwendung des Bildes für den Kartendruck) erfolgte die Übergabe des Preises. Die pädagogische Leitung des Horts, Tina Macho-Sztubics, hat ein Kreativset zum Malen ausgesucht, Mag. Brandel überreichte gemeinsam mit Kolleginnen vom Hort, begleitet vom Applaus aller KlassenkollegInnen.

Wir gratulieren!

Auch heuer wieder haben wir Tu Bishvat  im Kindergarten gefeiert. Wir haben verschiedenste Obstsorten schön hergerichtet und gemeinsam bei einer schönen Tu Bishvat Tafel gegessen.

Vor Tu Bishavat haben die Religionspädagoginnen mit den Kindern das Thema Brachot behandelt.

Beim Essen der 7 Sorten zu Tu Bishvat wussten unsere Kleinen bestens Bescheid, welche Bracha über welche Sorte gesagt wird!

Besonders schön gelungen sind uns die tollen Obstkreationen, die die Kinder mit nach Hause nehmen durften.

tb

Zum Thema Körperklänge ging es letzte Woche ins Theatermuseum. Vor Ort wurden wir sehr freundlich von einer Musikpädagogin begrüßt und in den wunderschönen Eroica-Saal des Palais Lobkowitz geführt. Beeindruckt von dem großen, schönen Raum mit einer eindrucksvollen Deckenmalerei, ging der Workshop los. Nach einer kurzen, akustischen Vorstellungsrunde durften die Kinder sich tanzend aufwärmen. Anschließend mussten die SchülerInnen einen Körperklang erraten, z.b. in die Hände klatschen oder am Boden stampfen, welches eines der MitschülerInnen ausübte.

Zum Schluss komponierten die Kinder zu zweit ein kleines „Konzert“, dies ohne Laute, sondern nur mit ihrem eigenen Körper.

Der krönende Abschluss war allerdings das Rutschen ins Kellergeschoß. Die Kinder hatten großen Spaß und wir werden sicher gerne wieder einmal dieses nette Museum besuchen.

Sharon Stamberger, Klasse 1B