An der ZPC-Schule versuchen wir nicht nur, Religion in den 50minütigen Einheiten des Unterrichts zu lernen und so zu verstehen, sondern vielmehr jüdischen Alltag und vor allem Festtage zu erleben und so zu verinnerlichen. Chanukka ist ein Feiertag, der hierfür ganz besonders gut geeignet ist!

Jeden Chanukka-Schultag erhielten die Schüler*innen der AHS eine zusätzliche süße Jause und durften gestaffelt in den Klassenverbänden gemeinsam mit Rabbinern unserer Gemeinde an jedem Tag die Chanukka-Lichter in unserem Beit Knesset entzünden. Natürlich gab es danach auch für alle feine Krapfen.

Wir bedanken uns bei den Gästen, die mit uns Gedanken zu Chanukka teilten, und auch allen Schüler*innen für die schöne Zeit, die wir gemeinsam verbringen durften.

Am Rosch Chodesch Schwat freuten wir uns, Herrn Ezequiel Maman nicht nur als Vater von Schulkindern an unserem Haus begrüßen zu dürfen, sondern auch als Gastredner im Rahmen des Zwi Talks, an dem immer auch Schüler*innen der Klassen 5a, 6a und 7a teilnehmen.

Herr Maman arbeitet für die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) in Wien als Programme Officer und führte zunächst die interessierten Schüler*innen in die Materie „Strahlung“ ein (wobei er positiv überrascht war, wie viel die jungen Damen und Herren schon wussten) und ging dann über, die Struktur der IAEA näher zu bringen. Über die vielen Fragen aus dem Publikum verstanden wir, was es bedeutet, bei einer internationalen Organisation zu arbeiten.

Herr Maman ermutigte die Schülerinnen und Schüler dazu, sich zumindest eine Karriere im Rahmen einer internationalen Organisation vorzustellen und dass Wien hierfür ein idealer Boden wäre. Er lud uns zum Schluss auch noch auf einen Besuch an seinem Arbeitsplatz ein.

Wir hoffen, der Einladung bald auch folgen zu können und bedanken uns vielmals für diesen interessanten Besuch und die gewährten Einblicke hinter die Kulissen so einer wichtigen Institution.

Die Kinder der beiden zweiten Klassen sind schon eifrige „Leseratten und Bücherwürmer“.

Nun sollte ein besonders netter Lesevormittag stattfinden, deshalb fuhren die 2a und die 2b gemeinsam in die Lesestadt. Die Lesestadt befindet sich in einem ehemaligen Schulgebäude im zweiten Bezirk. Zwei große Räume sind in eine kleine Stadt mit Leseangeboten und vielen Anregungen zum Lesen, von der „Bürgermeisterin der Lesestadt“ hergerichtet worden.

Es gibt, wie in einer echten Stadt ein Rathaus, eine Post, ein Ärztezentrum, ein Kino und viele weitere „Gebäude“.

Die Kinder haben die Möglichkeit fantasievoll und ungestört zu spielen, dabei lesen sie automatisch Leseaufträge, Rätsel, kleine Geschichten…

Besonders nett war zu beobachten, dass alle Kinder Spaß hatten und miteinander spielten, einander vorlasen, einander kleine Briefe schrieben,…

Sogar das gemeinsame Aufräumen klappte toll! Alle waren begeistert, als wir gleich einen zweiten Besuch in der Lesestadt fixierten.

Evelyn Richter

Endlich war es so weit. Abschließend zu unserem Demokratie-Projekt in der 3. Klasse, hatten wir die Gelegenheit, an einem Workshop der Demokratiewerkstatt im provisorischen Parlament teilzunehmen.

Nachdem die Kinder herzlich in Empfang genommen wurden, bekamen sie weitere Informationen über den Tagesablauf. Ziel dieses Vormittags war es, einen Film zum Thema „Wer vertritt mich im Parlament“ zu drehen. Dabei hatten die Schüler:innen die Gelegenheit, Herrn Mag. Martin Engelberg, als Vertretung des Nationalrates und Herrn Prof. Stefan Schennach, als Vertreter des Bundesrates, zu interviewen.

Die Kinder wurden nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt. Sie mussten Antworten zu folgenden Fragen finden:

–        Demokratie: Was bedeutet das für mich?
–        Was ist das Parlament? (Nationalrat und Bundesrat)
–        Was macht man im Parlament

Dabei wurde jede Gruppe von einem Coach angeleitet. Nachdem die Antworten gefunden waren, mussten sie ebenfalls Fragen an die beiden Politiker formulieren.

Danach ging es zu den Interviews und dem Filmdreh. Die 4b freut sich, das Endprodukt unter folgendem Link vorzustellen:

Film: Wer vertritt mich im Parlament

Am Ende des langen und sehr intensiven Vormittags, gingen wir glücklich und zufrieden in die Schule zurück. Das Feedback der Klasse war einstimmig: „Das war ein mega-cooler Ausflug!“

Sharon Stamberger und die 4B

Upcycling mit Kindern ist nachhaltig, kostengünstig, ressourcenschonend und kreativ. Aus Alt mach Neu! – Upcycling-Projekte mit Kindern fördern die Kreativität und das Verständnis für den Wert von Dingen und trainieren die Handgeschicklichkeit. Sie schärfen die Sinne und fördern die Fantasie.

Außerdem hatten wir zum Ziel uns mit unserer „Wohn“umgebung näher auseinanderzusetzen, Möbelstücke aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und ganz nebenbei durch “trial and error” und intensiven Austausch miteinander, um die Ecke zu denken und selbst etwas Nützliches zu schaffen.

Deshalb durfte die 4b im Rahmen unseres Werkprojekts eine gemütliche Leseecke gestalten.  Die Herausforderung dabei:  Hauptsächlich Dinge zu verwenden, die sonst im Mist gelandet wären.

Das Projekt zog sich über mehrere Wochen, in denen man Ideen sammelte, was einen Raum und seine Atmosphäre ausmachen, welche Gegenstände eine Leseecke benötigt, Materialsammlungen durchstöberte, Mist sammelte und aufbearbeitete, klebte, schnitt, sägte, dekorierte etc.. Entstanden ist eine Sitzbank aus Karton, ein Tischchen aus alten Büchern und Sperrholz, eine Lampe aus Pappröhren sowie ein Teppich aus ausrangierten Leintüchern.  Die Kinder arbeiteten in Teams und besuchten einander gegenseitig.  Wie hatten eine Menge Spaß und sind auf unser Ergebnis wirklich stolz.

Ariela Schugal, 4B

Heute war es endlich so weit und wir besuchten das Science-Lab zum Thema „Feuer“.

Zuerst gab es etwas Theorie. Es wurde besprochen, wie Feuer entsteht bzw. welche „Zutaten“ es braucht. Dann ging es ans Experimentieren. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit mit verschiedenen Stoffen das Feuer zu beeinflussen. Mit Eisenspänen wurde es zu einem „Feuerwerk“, mit Magnesium zu einem “Lichtblitz” und mit Lykopodium konnten die Kinder sogar Feuer „spucken“.

Auch wurden verschiedene Chemikalien ins Feuer gesprüht, wodurch sich die Farbe der Flamme in grün, lila oder gelb-orange verfärbte. Zu guter Letzt wurde dann noch der Tisch angezündet, was uns alle zum Staunen brachte.

Mit viel neu erworbenen Wissen kamen wir wieder zurück in die Schule.

Wir freuen uns bereits auf den nächsten Lehrausgang ins Science-Lab zum Thema “Blitze”.

Sharon Stamberger, 4B

In den letzten zwei Kindergartenjahren konnten die jährlichen Chanukka-Familienfeiern leider nicht mit den Eltern stattfinden. Dieses Kindergartenjahr ist es uns wieder möglich, die Eltern einladen zu dürfen.

Umso größer war die Vorfreude auf diese ereignisreiche Zeit 😊

Die Kleinkindergruppen (Bären-, Blumen-, Regenbogen- und Schmetterlingsgruppe) luden die Eltern am Nachmittag zu ihrer Chanukka-Feier ein. Die Chanukkia wurde gezündet, es wurde gesungen und gemeinsam mit den Kleinsten ein Programm für die Eltern aufgeführt. Mit selbstgebastelten Kostümen und Kronen verwandelten sich unsere Kinder in bunte und lustige Sevivons.

Im Anschluss daran konnten sich die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern kreativ verausgaben und gestalteten bunte Bilderrahmen, Krapfen, Chanukkiot und vieles mehr. Das ausgiebige Buffet lud Eltern und Personal gemeinsam dazu ein, eine schöne Zeit miteinander zu verbringen und in einer entspannten Atmosphäre in gelassene und lustige Gespräche einzugehen.

Auch die Kindergartengruppen (Klecksis-, Märchen-, Pinguin- und Sonnengruppe) veranstalteten eine großartige Aufführung für unsere Gäste im Bewegungsraum des Kindergartens. Unter den zahlreichen Besuchern, waren nicht nur Mütter und Väter, sondern auch viele Omis, Opis, Onkeln und Tanten, die sich von unseren Kindergartenkindern beeindrucken ließen.
Die Kindergartenkinder präsentierten ihre Tänze, Gedichte und zahlreiche Liedeinlagen mit selbst gestalteten Kostümen, Choreographien und prachtvollen Dekorationen.

Jede Feier war individuell und bezaubernd. Eltern und Familienmitglieder waren begeistert und stolz auf ihre Kinder. Mit unseren Werten vermitteln wir den Kindern die jüdischen Riten und Gebräuche. Die Tatsache, dass auch Eltern daran teilnehmen können, machte unsere Chanukka-Feiern zu etwas ganz Besonderem. Alle Familien bekamen ein kleines Präsent. Ein selbst gebastelter Sevivion mit einer selbst hergestellten Olivenöl-Kerze, einer Goldmünze und einem kleinen Brief an die Eltern darin. Mit dieser kleinen Aufmerksamkeit wünschte das Kindergarten-Team den Eltern „Chanukka Sameach“.

Ein großer Dank gilt jedoch auch dem Team. Ohne dessen Hingabe, Professionalität und Liebe sind Veranstaltungen in diesem Rahmen nicht möglich. Nur mit einem solchen Einsatz können unvergessliche Momente für unsere Kinder und deren Familien geschaffen werden.

Die neue Pädagogische Leitung unseres Horts Frau Nicole Schiffrer im Interview:

Herzlichen Glückwunsch zur neuen Funktion als Hortleitung in der ZPC-Volksschule! Sie haben jetzt Ihr Studium abgeschlossen und arbeiten schon lange bei uns. Was ist Ihrer Erfahrung nach das Besondere am ZPC-Campus?

Vielen Dank für die Glückwünsche, ich freue mich sehr über diese Funktion. Das Besondere am ZPC-Campus ist die Vernetzung von Kindergarten, Volksschule und AHS an einem zentralen Standort und die dadurch resultierende Zusammenarbeit mit den verschiedenen Abteilungen. Dadurch fällt die Kommunikation leichter, der Austausch wird gefördert, man ist immer auf dem Neuesten Stand und durch die Vernetzung lassen sich vorhandenen Ressourcen der einzelnen Abteilungen optimal nutzen. Es entstehen gemeinsame Projekte, wodurch man voneinander oder miteinander lernen kann.

Aber auch die Zusammenarbeit mit dem Maimonides Zentrum, welches sich auch am ZPC-Campus befindet, finde ich sehr wichtig. Denn dadurch entsteht ein Zusammentreffen der Generationen. Der Hort hat in den Jahren vor der Pandemie oft mit dem Maimonides Zentrum zusammengearbeitet, sei es zu Chanukka oder durch verschiedene Theaterstücke. Es ist beeindruckend zu sehen, wie gut sich „alt“ und „jung“ verstehen, sie ergänzen sich und haben Spaß dabei. Und man sieht wie wertvoll die Zeit mit den Bewohner*innen des Pflegeheims ist und dass sie sich immer wieder freuen, wenn der Hort zu Besuch ist und ein paar Stunden dort verbringt.

 

Sie haben sich viele Neuerungen überlegt, wie die Hortzeit noch besser genützt werden kann. Was ist für den Hort-Alltag geplant?

Wir haben durch die Pandemie vieles nicht anbieten können, was wir nun wieder ändern wollen. Wir möchten wieder verschiedene Programme pro Gruppe am Tag anbieten, wodurch sich die Kinder aussuchen können, an welchem sie teilnehmen wollen. Das heißt, die Kinder können sich an zwei fixen Tagen der Woche aussuchen, in welche Hortgruppe sie „besuchen“ gehen wollen, um dort an dem Programm teilzunehmen. Wir haben dadurch auch unser Programm geändert, damit wirklich jedes Kind einmal an einer Aktivität teilnehmen kann. Die Eltern werden auch immer am Freitag darüber informiert, welche Programme in den einzelnen Gruppen für die nächste Woche geplant ist, dadurch wissen auch die Kinder Bescheid und können sich in der darauffolgenden Woche schneller entscheiden, in welche Gruppe sie besuchen gehen wollen. Ich werde auch alle zwei Monate einen Rückblick an die Eltern verschicken, damit die Eltern einen Einblick in den Hortalltag bekommen. Weiters werden wir auch wieder Zusatzprogramme anbieten, wie z.B. Schach oder Tanzen, damit die Kinder auch hier die Möglichkeit haben, ihre Interessen auszuleben und zu fördern. Auch werden wir wieder auf Ausflug gehen, insgesamt haben wir sechs Ausflüge im Schuljahr, wobei der letzte Ausflug immer das Abschlussfest für die Kinder ist. Bezüglich der Ausflüge werden wir auch die Kinder befragen, wo sie gerne hingehen wollen, damit sie einen schönen Nachmittag außerhalb der Schule erleben können. Auch die gemeinsamen Geburtstagsfeiern sind wieder geplant und dürfen nicht fehlen, denn die sind auch wichtig für den Zusammenhalt der Gruppe. Natürlich kommt die freie Spielzeit bei den Kindern nicht zu kurz, denn auch das ist wichtig.

 

Unsere Pädagog*innen haben viele Interessen, die sie im Hort im Aktivitäten umsetzen. Können Sie uns Bespiele nennen?

Jeder der sechs Hortgruppen hat einen Schwerpunkt, welcher an den Interessen der Pädagog*innen gekoppelt ist. Eine Gruppe hat ihren Schwerpunkt auf Bewegung und Sport gelegt, ein großes Thema bei den Kindern ist natürlich Fußball. Hier spielen sie nicht nur Matches, sondern werden auch angeleitet fair zu spielen. Aber den Kindern werden auch andere Möglichkeiten in diesem Schwerpunkt gezeigt, wie etwa verschiedene Parcours, die entweder im Garten oder im Turnsaal stattfinden. Eine andere Gruppe erklärt den Kindern alles über die Ernährung und auf was man achten sollte. Das Wissen wird dann anhand von verschiedenen selbstzubereitenden Speisen angewendet und können es anschließend genießen. Ein Highlight ist jede Woche die selbstgebackene Challa. Eine andere Gruppe hat sich der Natur hingegeben und es gelang ihr gemeinsam mit den Kindern einen Gemüsegarten anzulegen, wo die Kinder das reife Gemüse ernten und anschließend genießen können. Eine andere Gruppe hat sich der Kreativität als Schwerpunkt verschrieben. Diese Gruppe hat sich neben anderen kreativen Aktivitäten zur Aufgabe gemacht mit Kindern entweder Theaterstücke oder Filme einzustudieren und diese dann nicht nur vor anderen Kindern und Kolle*innen, sondern auch für die Bewohner des Pflegeheims Maimonides Zentrum aufzuführen. Auch in den restlichen Gruppen findet man speziellen Aktivitäten, wie z.B. Experimente, Bauen und Konstruieren, wo die Kinder ihre Ideen freien Lauf lassen können.

Wie man sieht, kann jede Pädagog*in die eigenen Stärken und Interessen nutzen, um den Kindern Neues aufzuzeigen, wo sie daraus schöpfen können.

 

Gibt es besondere Highlights, auf die Sie sich freuen?

In erster Linie freue ich mich, wenn die Eltern und die Kinder zufrieden sind. Es ist für mich nun das erste Jahr als Leitung, da ist natürlich jeder Tag ist ein Highlight für mich. Ich sehe, wie das Team in seinem Job aufblüht und die Freude verspürt mit den Kindern zu arbeiten oder neue Dinge ausprobiert. Wir wollen alle gemeinsam den Hortalltag etwas verändern, einiges haben wir bereits geschafft, wie den letzten Sommerhort, was für mich ein Highlight war, und das wird es wieder sein im kommenden Sommerhort. Ich freue mich auch auf die Abschlussfeier, vielleicht können wir hier auch etwas verändern und den Kindern einen aufregenden Tag bescheren.

Aber auf die Frage nach besonderen Highlights muss ich eigentlich sagen, dass jedes Kompliment, welches wir seit dem letzten Sommerhort bekommen, ein besonderes Highlight ist, nicht nur für mich, sondern für das gesamte Team.

 

Sie arbeiten jetzt noch enger mit dem Team der Volksschule zusammen. Was bedeutet das für die Kinder und für die Eltern?

Nicht nur für die Kinder, sondern eben auch für die Eltern ist es wichtig zu sehen, dass der Hort gemeinsam mit der Volksschule zusammenarbeitet. Wir arbeiten an einem Strang. Das Team der Volksschule und der Hort pflegen einen offenen und freundlichen Umgang miteinander. Wir schauen gemeinsam, dass wir uns gegenseitig unterstützen, damit wir, egal ob Volksschule oder Hort, nicht mit Problemen alleinstehen. Hier ist die Kommunikation zwischen der Volksschuldirektorin, der jüdischen Leitung und mir besonders erfolgreich. In unseren Augen sind die Volksschule, mitsamt dem Judaistik Team, und der Hort EIN GEMEINSAMES TEAM. Wir begegnen einander mit Respekt und arbeiten gemeinsam an zukünftigen Projekten und versuchen Dinge zu verändern. Diese Art und Weise wie alle Kolleg*innen miteinander umgehen, bekommen die Eltern und Kinder mit. Sie sehen, dass wir eine Einheit sind. Wichtige Informationen werden auch untereinander zugeschickt, damit jeder von uns Bescheid weiß, d.h. wenn Eltern in der Volksschule nachfragen, die den Hort betreffen, weiß die Direktorin trotzdem Bescheid und kann Auskunft geben. Ich finde, dass diese Einheit wichtig ist. 

 

Sie haben im Sommerhort einige Neuerungen umgesetzt, die sehr gut angekommen sind, das hat die Online-Umfrage unter den Eltern gezeigt. Welche waren das und gibt es auch Veränderungen für die Betreuung z.B. in den Semesterferien?

Wir haben viele Ideen schon für den Sommerhort gehabt, da wir an solchen Betreuungstagen mehr Zeit haben als unter dem Jahr zur normalen Hortzeit. Wir haben gemerkt, dass durch die strukturierten Angebote es leichter für uns war, dementsprechend zu planen. Aber auch die Kinder wussten Bescheid, wann welcher Schwerpunkt in der Woche stattfindet. D.h. wir hatten jeden Tag einen anderen Schwerpunkt, wie z.B. Montag – Sporttag, Dienstag – Kreativtag, Mittwoch – Ernährungstag usw. Die Uhrzeiten waren auch fixiert, somit war für die Kinder ersichtlich, wann Programm und wann freie Spielzeit war. Wir hatten auch zum Frühstück ein Buffet für die Kinder, wo sie frei wählen konnten, es gab verschiedenes Obst, Aufstriche, Marmelade, Croissants, Müsli etc. Das Müsli hat den Kindern besonders gefallen, das werden wir auch beibehalten. Eine große Neuerung im Sommerhort war die Möglichkeit Schwimmen zu gehen bei Hakoah. Wir hatten das Glück, dass es Kolleg*innen gibt, die den Rettungsschwimmerausweis haben, somit war es leichter. Wir haben auch geschaut, dass es von den Ausflügen her nicht zu viele sind, denn die Kinder wollen nicht allzu viele. Ich glaube, wir haben das heuer gut gelöst, die Kinder waren zufrieden. Wir haben die Neuerungen zum ersten Mal gehabt jetzt im Sommerhort, natürlich wird das Team sich zusammensetzen und wir werden schauen, ob wir etwas verändern wollen. Nur durch Reflexion können wir lernen und die Dinge anders machen. Für die Semesterferien ist in die gleiche Richtung geplant wie bei den Herbstferien. Wir werden verschiedene Schwerpunkte anbieten und auf Ausflüge gehen, wobei wir teilweise die Kinder und deren Interesse kennen. Wir versuchen auf diese Interessen einzugehen und geben ihnen auch die freie Spielzeit, denn auch das ist wichtig. Das Programm wird den Eltern wieder bekannt gegeben, damit die Kinder vorab schon wissen, was alles in der Woche passiert.

 

Was wünschen Sie sich in der Zusammenarbeit mit den Eltern?

Ich denke, es hat sich viel Positives verändert in den letzten Monaten in Bezug auf die Zusammenarbeit mit den Eltern. Wir haben in den letzten Monaten das Vertrauen der Eltern in unsere Arbeit gestärkt, denn das ist der Grundstock für eine gute Zusammenarbeit. Wir haben gezeigt, wie der Hortalltag aussieht, quasi ein transparenter Einblick hinter die Kulissen des Horts. Meiner Meinung nach ist Transparenz wichtig, um Vertrauenswürdigkeit auszustrahlen. Denn je transparenter der Umgang mit Informationen ist, desto besser für die Vertrauensbasis. Auch die Kommunikation zwischen den Eltern und dem Hort funktioniert nun besser als davor. Sollte die Kommunikation nicht stimmen, kann man als Institution keinen Erfolg haben, da in den meisten Fällen dadurch Missverständnisse entstehen. Wenn ich mir nun etwas Wünschen dürfte, dann wäre das, dass dieses Vertrauen in unsere Arbeit weiterhin bestehen bleibt. Sowas braucht Zeit und Geduld und wir versuchen tagtäglich das Beste zu geben, damit die Kinder in einer entspannten Atmosphäre reifen können.

Dieses Kindergartenjahr soll nach der herausfordernden Covid-19 Kindergartenzeit ein ganz Besonders werden. Alle Kinder freuen sich schon sehr auf die Chanukka Feiern, welche gemeinsam mit den Eltern zelebriert werden. Nach der Covid-19 Unterbrechung können wir nun endlich wieder unsere Eltern zu uns in den Kindergarten einladen und gemeinsam unvergessliche Momente für unsere Kinder schaffen.

Unser Eingangsbereich ist dieses Jahr besonders schön und einladend für unsere Eltern, Besucher*innen, Großeltern, Familienmitglieder und Freunden geschmückt worden und ladet dazu ein, unseren Kindergartenbereich betreten zu wollen.

Damit bot sich in der Aula ein schönes Gemeinschaftsprojekt zwischen allen acht Gruppen und dem Alef Beth Club an. Eine große und prachtvolle XXL Chanukkia musste her. Diese große Chanukkia symbolisiert, dass jede Gruppe individuell ist und wir trotzdem eine Gemeinschaft sind.

Jede der Kerzen wurde prachtvoll von Kindern der jeweiligen Gruppen gestaltet, geschmückt, bemalt oder bedruckt. Die Kinder hatten große Freunde dabei, sich künstlerisch in der Aula ausdrücken zu können. An den jeweiligen Chanukka-Abenden werden die Kerzen anschließend zum Leuchten gebracht.

Ein schönes Gemeinschaftsprojekt, welches unseren Zusammenhalt und unsere Gemeinschaft zum Ausdruck bringt 😊

Am Mittwoch, den 12. Oktober 2022, waren wir, die 5A, mit Prof. Abicht und Fr. Prof. Schorn, im Haus der Musik. Wir konnten uns frei umsehen und die verschiedenen Bereiche erkunden. An folgenden Stationen haben wir teilgenommen:

Das Orchester dirigieren:

Mit viel Vorfreude betraten wir den ersten Raum. Wir hatten die Möglichkeit, das berühmteste Orchester der Welt mithilfe eines virtuellen Systems zu dirigieren. Dafür stellten wir uns auf eine kleine Bühne vor einem großen Bildschirm und durften die Dynamik, den Rhythmus und das Tempo des Stückes selbst bestimmen. Waren unsere Dirigierfähigkeiten nicht ganz zufriedenstellend, reagierte der eigentliche Dirigent (Zubin Mehta) am Bildschirm auch entsprechend. Dieses Erlebnis war einzigartig und man bekam auch ein gutes Gefühl für die Musik. Zum Beispiel konnten wir Stücke wie den „Donauwalzer“, die „Annen-Polka“, die „Orpheus-Quadrille“ und „Eine kleine Nachtmusik“ von Mozart und viele weitere bezaubernde Stücke dirigieren.  (Daniela D., Esther G.)

Sonotopia:

Einer der großartigen Sachen, die man im „Haus der Musik“ machen kann, ist mit Kopfhörer hören, wie andere Lebewesen Klänge wahrnehmen. Es funktioniert so, dass man die Kopfhörer aufsetzt und auf ein Lebewesen tippt, z.B. die Katze, und hört dann mit den Ohren der Katze oder anderer Tiere. (Nechama E.)

Wiener Philharmoniker:

Voller Begeisterung betraten wir die Ausstellung der Wiener Philharmoniker im ersten Stock. In dieser Abteilung wird die langjährige Geschichte des einzigartigen Orchesters umfassend beleuchtet. Mit historischen Schriftstücken, Bildern und einem Walzer-Würfel-Spiel konnte man die Wiener Philharmoniker nicht besser beschreiben. Im Walzer-Würfel-Spiel würfelten wir unseren eigenen Walzer. Takt für Takt entstand am Bildschirm ein einzigartiges Musikstück.

Zum Schluss konnten wir uns noch in einem separaten Raum das Neujahrskonzert und das Sommernachtskonzert als letztes Erlebnis im Museum anhören.  (David S.)

 

Wir haben die wissenswerte Exkursion sehr genossen und freuen uns auf weitere spannende Ausflüge.

(Einleitung- & Schlusstext von Miriam K.)

Am 14. Oktober 2022 hat uns Frau Shiri Madar, die Vorsitzende der Organisation „Habonim Dror“, in der Schule besucht. Mit ihr und in Zusammenarbeit mit der Jewish Agency for Israel habe ich das Projekt „Netaim“ an unserer Schule initiiert.

Seit letztem Jahr besteht eine Zusammenarbeit zwischen uns und dieser Organisation mit dem Ziel das Erlernen der hebräische Sprache zu fördern und unseren SchülerInnen die Möglichkeit zu geben an einer erfahrungsorientierten Aktivität außerhalb des Lehrplans zu Themen mit Bezug zum Staat Israel teilzunehmen. Nach dem bereichernden und sehr erfolgreichen Workshop im letzten Schuljahr im Rahmen des Unabhängigkeitstages des Staates Israel sind wir alle sehr froh, dass wir auch dieses Schuljahr wieder weitere Aktivitäten an unserer Schule anbieten können. Dieses Schuljahr haben wir am 14. und 15.12.2022 einen Workshop für Chanukka und am 19. und 20.4.2023 ein Event für Jom Hazikaron und Jom Haazmaut organisiert.

Frau Shiri Madar hat sich vor Ort intensiv über unsere Schule informiert und war begeistert von unserem Schulkonzept und unserer Arbeit. Wir freuen uns über den Besuch und bedanken uns für die weitere Zusammenarbeit und die Unterstützung.

Sharon Schäfer MA

Wie jedes Monat organisieren wir zu Rosch Chodesch eine Besonderheit für unsere Kindergartenkinder. Im November konnten alle acht Gruppen an einem interaktiven Musikkonzert teilnehmen. Am ersten Tag Rosch Chodesch waren die Kindergartengruppen an der Reihe und am zweiten Tag die Kleinkindergruppen.

Gemeinsam mit der Musikpädagogin Johanna Knapp begaben wir uns mit den Kindergartenkindern auf eine gemeinsame Reise zur Speisekammer auf den Dachboden. Die Protagonisten des Mitmachkonzertes waren zwei Plüschtier-Freunde, die uns dorthin führen und begleiten durften. Was sie wohl dort entdeckt haben? Musikalisch war das gesamte Konzert mit Stücken aus dem Musical „Fiddler on the roof“, einem Kinderlied und einer Rock&Roll-Einlage aufgebaut. Violine und Klavier sowie Stimme kamen zum Einsatz. Die Kinder wurden dazu animiert, aktiv mitzumachen hatten sichtlich Spaß und Freude am Konzert und nahmen sogar als DirigentInnen aktiv teil. Unsere Kinder hatten wirklich großen Spaß dabei und genossen die Livemusik bei uns im Kindergarten sehr.

Da die Eingewöhnungen Großteils abgeschlossen sind und die Kinder Stabilität und Vertrauen aufbauen konnten, nehmen nun auch unsere jüngsten ZPC-Kinder am monatlichen Rosch Chodesch Angebot teil. Das Programm war den Kindergartenkindern ähnlich, aber in abgewandelter Form kürzer, einfacher und dem Alter und dem Entwicklungsstand der Kleinkinder entsprechend.

Die Kinder konnten tanzen und Bewegungen mitmachen. Das Geigenspiel und die bezaubernde Stimme der Musikpädagogin brachte die Kinder zum Staunen. Es wurde viel gelacht, getanzt und gefeiert. Sogar Chanukkah-Lieder gab es zum Schluss für uns persönlich, begleitet durch das Geigenspiel und den Gesang der Musikpädagogin.

Damit ging ein fröhliches, musikalisches und bezauberndes Programm zu Ende, welches von der Musikpädagogin Johanna Knapp (www.em-joa.art) unseren Kindern zu Rosch Chodesch geboten wurde.