Die lieben KünstlerInnen der kunterbunten 2A haben in Vorfreude auf den nahenden Frühling und das heurige Purimfest, diese schönen Bilder kreiert.

Bunte Blüten und Konfettiregen!

An 3 Tagen kamen unsere zukünftigen Taferlklassler und absolvierten ein buntes und lustiges Programm zur Schuleinschreibung.

Auch die Schulscreening-App der Bildungsdirektion Wien „Poldi“ kam zum Einsatz.

Die Eltern erhielten zeitgleich eine Infoveranstaltung vom Leitungsteam zu unserer Schule.

Wir bedanken uns beim Gesamtteam für die spannenden Stationen, und das liebevoll kompetent geplante Programm.

Kürzlich hatten wir an unserer Schule einen besonderen Besuch: Der österreichische Bildungsminister Martin Polaschek und der derzeitige Botschafter Israels in Österreich, David Roet, waren zu Gast.

Zu Beginn des Besuches standen die Volksschule und der Besuch eines Hebräisch- sowie eines Deutschunterrichts auf dem Programm. Danach hatten einige wenige Schülerinnen und Schüler unserer AHS, die gleichzeitig aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Dialogprojekt “Likrat” sind, die Chance, an einem persönlichen Treffen mit ihnen teilzunehmen.

Während dieses Treffens tauschten wir Gedanken über “Likrat” aus und sprachen offen über unsere Erfahrungen als jüdische Schülerinnen und Schüler in österreichischen Klassenzimmern, insbesondere seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober.

Wir sprachen über die weit verbreiteten Wissenslücken unter österreichischen Schülerinnen und Schülern und die Vorurteile, die insbesondere in sozialen Medien verbreitet werden. Ein zentraler Punkt war die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer bei der Vermittlung von fundiertem Wissen und der Bekämpfung von Vorurteilen. Wir diskutierten intensiv und teilten Vorschläge darüber, wie wir antisemitische Vorfälle besser verhindern können.

Es war eine bedeutende Gelegenheit, unsere Perspektiven mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Diplomatie zu teilen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Sharon N. 8A

Wir wünschen unserer beliebten Kollegin Andrea Bauer alles Gute für ihren Familienzuwachs!

Unsere Türe und unsere Herzen sind offen! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Im Rahmen des Themenkorbes „Hochzeit & Ehe im Judentum“ im Unterrichtsfach Religion besuchte die Klasse 8a Anfang Februar die Mikwe in der Tempelgasse 3. Die Mädchen wurden von Fr. Michal Grünberger bereits im Vorfeld separat vorbereitet und nun im Damenbereich der Mikwe herumgeführt.

Die Burschen lernten noch in der Schule ebenso einiges zu diesem Thema und konnten nun, unter der fachkundigen Leitung von Rav Shimon Neumann, vor Ort erleben, wie eine Mikwe funktioniert, was der Bau und Erhalt so eines rituellen Tauchbades kostete, welche Arten Wasser verwendet wurden und auf welche chemischen Prozesse zu achten sei.

Praxisbezogen hörten die jungen Herren, wann Männer sich in einer Mikwe untertauchen und was beim sog. Toiweln von Geschirr (in der separaten „Teller-Mikwe“) beachtet werden muss.

Vielen Dank, liebe Frau Grünberger und lieber Rav Neumann, dass Sie uns diese Besuche und teilweise einmaligen Einblicke gewährten!

 

Die Klasse 1b beschäftigte sich die letzten Wochen mit dem Thema Gemeinschaft. Wir sprachen nicht nur über „Ausgrenzung“ sondern stärkten auch in einem Gemeinschaftsprojekt das WIR-Gefühl in der Klasse. Angelehnt an das Buch „Das kleine WIR “, entstand das „WIR-Monster“ (zu sehen am Gang), welches uns immer daran erinnert, dass wir uns gegenseitig helfen und unterstützen und niemand ausgelacht wird.

Kurz vor den Semesterferien freuten wir uns, dass Frau Gitta Ryle (geb. Spindel) aus Kalifornien im Zuge ihres Österreich-Besuchs auch Halt in der ZPC-Schule machte um den Schüler*innen der Oberstufe den Zeitzeugenbericht ihrer Flucht während der Schoa darzulegen.

1939 musste sie knapp 7-jährig aus Wien per Kindertransport nach Frankreich flüchten und sich dort an mehreren Orten verstecken. Sie berichtete über den Heldenmut von Nonnen, Priestern und einer nichtjüdischen Krankenschwester, über ihren Vater als ihr Idol, ihre innige Beziehung zu ihrer Schwester und die Zusammenführung mit ihrer Mutter nach dem Krieg.

Zudem unterstrich Frau Ryle ihren sehr persönlichen Umgang mit ihrer furchtbaren Kindheitsgeschichte und bat die Jugendlichen auf diesem Wege, sich bei psychologischen Problemen auch Hilfe zu suchen. Dem Gast war es ein großes Anliegen über das Leben unserer Jugendlichen mehr zu erfahren. So wurde noch lange nach der Präsentation mit ihr geplaudert.

Wir bedanken uns vielmals für diesen wichtigen Besuch, der es uns erlaubte, einen Zeitzeugenbericht aus erster Hand erfahren zu dürfen; dies ist etwas, das leider nicht mehr allzu oft möglich ist.

Wir wünschen auf diesem Wege Frau Ryle noch viele gesunde und glückliche Jahre und freuen uns schon, wenn sie uns wieder besucht!

 

Die Feierlichkeiten zu T“U BiSchwat, dem Jahrestag der Bäume, starteten in der AHS schon einige Tage vor dem Eintreffen dieses besonderen Tages. Die Zivildienerinnen Hallel und Tair organisierten für die Oberstufe Zoom-Gespräche mit Juden, die sich zu entschlossen, Alija zu machen und nun in Israel lebten.

Die Schüler*innen erfuhren so aus erster Hand, was die Beweggründe zu so einem bedeutsamen Schritt waren und machten sich wohl auch einige Gedanken über eine etwaige eigene Zukunft im Heiligen Land. Unter den Rednern war auch Itamar Gross, ein Alumni unserer Schule!

Auch die 1. Klasse AHS begann mit einer besonderen Aktion schon eine Woche vor T“U BiSchwat. Die Klasse sammelte mit den bekannten Spendenbüchsen von Keren Kayemeth LeIsrael Geld für die Aufforstung des Beeri-Waldes in Israel, der durch Brandanschläge durch Palästinenser in der Vergangenheit schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Wir sind stolz und froh, dass schon unsere Jüngsten ein solches Engagement rund um den Staat und das Land Israel beweisen und voller Hingabe sich diesem guten Zweck zuwandten.

Eine beachtliche Summe konnte somit gesammelt werden, die gemeinsam mit dem Inhalt der ständigen Spendenboxen in unserem Beit Knesset an KKL überwiesen werden. Danke bei der Gelegenheit auch allen Spender*innen für ihre Großzügigkeit!

Am T“U BiSchwat selbst erhielten alle Jugendlichen eine gesund-süße, dem Feiertag entsprechende Jause und um 10.30 Uhr endlich versammelten sich um die 100 Kinder der Unterstufe im Speisesaal um am mit Spannung erwarteten „Seder T“U BiSchwat“ teilzunehmen. Im Zuge dessen erfuhren die Schülerinnen und Schüler einiges über die Quelle des Feiertags und wie dieser begangen wird.

Früchte, mit denen Israel ausgezeichnet wurde, die sog. „Schiw’at HaMinim“ wurden präsentiert und einige von diesen auch verköstigt – in fester oder auch flüssiger Form. Wir lernten dabei auch, was für eine tiefergehende Bedeutung Früchte wie etwa die Olive oder die Dattel haben und was wir von diesen lernen sollen. Passende Segensprüche vor und nach dem Essen wurden gesprochen und viele Klassiker, wie etwa „Eretz, Eretz, Eretz“ oder „Al Kol Ele“ gesungen.

Videos und Liedtexte konnten dabei auf einer Leinwand mitverfolgt werden. Auch Kurzvideos zur Weinproduktion in Israel und Landwirtschaft in einem Kibbutz wurden gezeigt. Zum Schluss sangen alle noch die Hatikwa und halfen beim Aufräumen des Speisesaals.

Es war eine kulinarische und musikalische Reise nach Israel und wieder zurück auf der wir die Natur und das Land Israel noch weiter schätzen lernten.

T“U BiSchwat sameach und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

 

Unser Semesterabschluss war mit dem Streetdance-Projekt ein voller Erfolg. Die Wiener Bildungschancen ermöglichten uns die Dancing School in unsere Schule einzuladen!

Vom 22. bis 25. Jänner tanzten alle Kinder täglich eine Stunde mit dem Tanzteam der Tanzschule. Am Montag, den 29. Jänner war es dann soweit! Nach einer Generalprobe fand das Abschlussfest statt, zu dem alle Eltern und Freunde herzlich eingeladen wurden.

Der Turnsaal dröhnte, die Kids tanzten und präsentierten ihre Freude an Bewegung, Gesang und Miteinander. Wir, die ZPC Volksschule sind eine kreative, lebendige und fröhliche Gemeinschaft 🙂

Danke an alle Volksschulpädagog*innen und Hortpädagog*innen sowie dem Elternverein für die tolle Unterstützung!

Danke an Tess und Michaela, Leah, Patrick und Manuel von https://www.dancinschools.com/

Das VolksschullehrerInnen-Team war im Jänner sehr fleißig!

Zuerst machte das Team eine PC Schulung, um das Verwaltungsprogramm der Bildungsdirektion Wien zu erlernen.

Eine Woche später trommelten sie zum Thema: “Wir sind eine Band!”, in einer tollen schulinternen Fortbildung, bis die Wände wackelten und die Beats alle einten.

Das Teambuilding der anderen Art machte dem Gesamtteam der Schule sehr viel Freude.

Am Rosch Chodesch Schwat freuten wir uns sehr, Mag. Rafael Schwarz, einen Alumni der Schule bei uns als Gast zu begrüßen, der den Klassen 5a, 6a und 7a die Geschichte seines Arbeitsplatzes erzählte: dem Auktionshaus Dorotheum.

Er berichtete danach von seiner Arbeit als Auktionator und führte lebhaft mithilfe der Schüler*innen vor, wie der Weg von einem Versteigerungsobjekt bis zum neuen Besitzer verläuft. Die Schüler*innen waren mit Begeisterung dabei und stellten viele Fragen.

Wir bedanken uns vielmals für diesen interessanten Zwi Talk, mit viel Humor und dem Einblick in den internationalen Kunstmarkt.

Chodesch tow!

 

Die Klassen 2a und 2b der AHS lernten im Zuge des Religionsunterrichts, dass es unterschiedliche Gebetsversionen (Nussachim) gibt und auch, wie diese entstanden sind.

Zur praktischen Veranschaulichung forschten die Schülerinnen und Schüler eifrig in unterschiedlichen in Wiener Batej Knesset verwendeten Siddurim und entdeckten kleine und feine Unterschiede zwischen den Nuss‘chej Sefard, Edot HaMisrach und Aschkenas.

Zum Schluss wurde herausgearbeitet, dass es zwar leichte Unterschiede bei der Anordnung gewisser Gebetsteile und der einzelnen Wörtern gäbe, im Grunde aber doch Aschkenasim und Sefardim die gleichen Inhalte beten würden.