Ende Mai besuchte uns eine 4. Klasse Gymnasium der Milton Gottesman Jewish Days School aus Washington, DC auf ihrem Weg durch Europa. Die Amerikaner trafen bei uns auf Gleichaltrige der 4. Klasse AHS und tauschten sich gleich zu Beginn des Tages zu unterschiedlichen Themen, wie etwa ihrem jüdischen Selbstbild, Zionismus heutzutage oder auch über die Vorstellung der Zukunft jüdischen Lebens in den jeweiligen Städten aus.

Am Ende der Unterrichtseinheit präsentierten die einzelnen Gruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Auch der Austausch von Kontakten durfte zum Schluss nicht fehlen, als sich die Wege wieder trennten. Wir danken für diesen kurzen Besuch und wertvollen Austausch.

Wer weiß, was für weitere Freundschaften sich hier nun ergeben mögen…

Die Bnot Scherut, Halel und Tair, bereiteten eine interaktive, spannende und lustige Unterrichtsstunde als Vorbereitung für den Pessach-Feiertag mit Schulklassen der AHS vor.

Hierbei wurden Würstchen im Blätterteig (auf Iwrit: Mosche BaTejwa / Mosche im Körbchen) zubereitet, die später gegessen wurden und in Form eines Quiz, das Wissen rund um Pessach noch einmal nachgeschärft.

Vielen Dank für diese schmackhafte und spielerische Lerneinheit!

Auch in diesem Jahr freuten wir uns, Madrichim des Keren Kayemeth LeIsrael in unserer Schule Willkommen heißen zu können. Sie bereiteten eine interaktive Lehreinheit für alle Schüler*innen der AHS und auch ein paar Gruppen des Kindergarten im sog. „Chodesch HaLeom“, dem Monat der Nation, vor – nur kurz nachdem wir an der Schule Jom Ha’Azma-ut feierten.

Auf einer riesigen Landkarte Israels konnten die Jugendlichen ihr Wissen rund um die Geografie Israels unter Beweis stellen und erfuhren viele weitere Informationen hierzu. Die höheren Schulklassen tauschten sich auch über die Anschläge des 7. Oktober 2023 aus und entdeckten eine neue Seite dessen, was es bedeutet, ein Held zu sein.

Wir bedanken uns bei KKL für den Besuch und freuen uns schon auf das nächste Mal!

 

Eine große Gruppe Israelis, die rund um das Thema „Zionist Leadership“ in Israel eine Gemeinschaft bilden und die Bevölkerung breit abbilden, begab sich Ende Mai auf die Spuren Theodor Herzls und machte somit Stopp nicht nur in Budapest und später auch Paris, sondern auch in Wien.

Der Austausch mit zionistischen Jugendlichen wurde klarerweise in unserer Schule ermöglicht, als sich die Gruppe mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6a traf um sich zu den Themen Identität, Zionismus, das System Schule an sich und auch die Folgen des Pogroms der Hamas am 7.10.2023 auszutauschen.

Die Gäste waren schlichtweg begeistert von den Wortmeldungen, den Hebräisch-Kenntnissen und der Einstellung der Jugendlichen und bedankten sich vielmals für den – wie es eine Teilnehmerin formulierte – wohl wichtigsten Halt der Reisegruppe im Zuge der gesamten Exkursion.

„Lihjot Am Chofschi BeArzenu“ – diese Losung eint uns alle!

 

Zwischen dem 6. und dem 9. Juni findet die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Viele von uns Schülerinnen und Schüler der 6A, die Unionsstaatsbürger:innen und bereits 16 Jahre alt sind, haben am 9. Juni erstmals die Möglichkeit zu wählen. Aus diesem Anlass haben wir uns im Zuge des Geografie- und wirtschaftlichen Bildungsunterricht sehr ausführlich mit der Europäischen Union und der Wahl zum Europäischen Parlament beschäftigt.

Das Europäische Parlament hat 3 Standorte: Brüssel, Straßburg und Luxemburg. Es ist die einzige europäische Institution, die direkt vom Volk gewählt wird und ist somit unsere Möglichkeit in der EU mitzubestimmen. Es hat vor allem 3 Aufgaben: die EU-Gesetzgebung, die politische Kontrollbefugnis und den Beschluss des EU-Haushaltes sowie seiner Kontrolle und Entlastung. Das Europäische Parlament wird in der Funktionsperiode 2024-2029 720 Abgeordnete haben, 20 davon werden aus Österreich sein.

Um die Arbeit des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission und des Europäischen Rates besser zu verstehen, haben wir das Erlebnis Europa im 1. Bezirk besucht und sind dort in einem Planspiel für etwa zwei Stunden in die Rolle von Mitgliedern des Europäischen Parlaments geschlüpft.  Wir haben diskutiert, verhandelt und über EU-Gesetze abgestimmt. Konkret ging es um die Verabschiedung von zwei fiktiven Richtlinien: die „Wassersolidaritäts-Richtlinie“ zum Thema Wasserverbrauch, Wasserkraft und im Generellen dem Umgang mit der Ressource Wasser und die „Personenkennzeichnungs-Richtlinie“ zur Mikrochipimplantation. Wir wurden verschiedenen Fraktionen (Traditionalistenpartei, Solidaridätspartei, Freiheitspartei und Ökologiepartei) zugeteilt und haben die Information bekommen, welche Standpunkte wir zu diesen beiden Themen vertreten und durchsetzen sollen. Anschließend haben wir interaktiv mit Hilfe von E-Mails, Videos, Informationstexten Meinungen und Informationen von Expert:innen und Politiker:innen bekommen. Wir mussten Pressestatements abgeben und uns dann in 2 Arbeitsgruppen zusammenfinden, um uns auf die Inhalte der Richtlinien zu einigen. Wir haben einerseits entdeckt, wie wir unsere Stimme in den Entscheidungsfindungsprozess einbringen können, aber auch wie schwierig und komplex dieser Prozess sich gestaltet und wir konnten einen guten Einblick in einen Teilbereich der Tätigkeit des Europäischen Parlaments bekommen.

Um uns ein Bild machen zu können, welche Parteien wir wählen können und für welche Ideen diese Parteien einstehen, haben wir ein E-Mail an alle Spitzenkandidat:innen geschickt mit der Frage warum wir ausgerechnet diese Partei wählen solle. Von einigen Parteien haben wir sehr schnell und sehr ausführliche Antworten kommen, von anderen etwas zeitverzögert und von manchen nicht so ausführlich. Von einer Partei haben wir leider gar keine Antwort bekommen.

Am 9. Juni haben wir die Möglichkeit uns aktiv an der Europäischen Union zu beteiligen und deswegen ist unser Appell an alle, die wählen gehen dürfen: Nutze deine Stimme und gehe wählen!

 

Luft fest und flüssig

Am 6.5. machte sich die 1A mit Bus und U-Bahn auf ins Sciene Pool im 11. Bezirk.

Wir bekamen eine kurze Einführung woraus unsere Luft besteht. Dann erfuhren wir wie man Trockeneis herstellt und wir erkundeten, dass es beim Schmelzen zu Luft wird. Dafür wurde das Trockeneis in kleine Schälchen eingefüllt, diese mit einem Deckel verschlossen, welcher sehr stark aufploppte und das war natürlich sehr lustig.

Später machten wir einen tollen Zaubertrank.

Zum Abschluss ließen wir noch eine tolle Rakete steigen!

Das war ein spektakulärer Workshop!

Marion Sternberg, Klasse 1A

Am Rosch Chodesch Ijar freuten wir uns sehr, einen ganz besonderen Gast zum Zwi Talk begrüßen zu dürfen. Hila Fahima Ruschin, Sopranistin an der Wiener Staatsoper, berichtete untermalt mit einer Power Point Präsentation, Video-Clips und sogar einer Gesangseinlage, von ihren Kindertagen in Karmiel in Israel und wie sie – ihre Schüchternheit überwindend – zum international gefeierten Opernstar wurde.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a, 6a und 7a erfuhren so einiges über die Oper an sich, dass die Arbeit als Opernsängerin durchaus anstrengend ist und wie man sich mental und körperlich auf die Auftritte vorbereitet. Eine Kernaussage der charmanten Referentin war es, sich von den eigenen Begeisterungen leiten zu lassen und es schlichtweg zu versuchen, auch wenn die Aussichten zunächst nicht unbedingt erfolgversprechend sind. Und auch, dass zu einem Traum-Job ebenso die Familie gehört, um ein erfülltes Leben zu führen.

Wir bedanken uns sehr für den Besuch und auch: den Auftritt!  Chodesch tow!

 

Ab Rosch Chodesch Nissan ist es üblich, sich bei blühenden Fruchtbäumen einzufinden, um dort ein spezielles Gebet und vor allem einen Segenspruch zu sprechen, den man nur einmal im Jahr sagen kann: „Birkat HaIlanot“

Im Garten der Schule befinden sich dreier solcher Bäume, die im Andenken an Fr. Judith Zinner, die viele Jahre lang Lehrerin und jüdische Leiterin der Volksschule war, gepflanzt wurden.

Die Schüler*innen der AHS begaben sich also auch in diesem Jahr „ins Grüne“ um Fr. Zinner a“h zu gedenken und sich den Ähnlichkeiten des Menschen mit einem Baum bewusst zu werden.

Unser Dank an H‘ stand hierbei ebenso im Mittelpunkt, dass Er nämlich – wie es in der Bracha heißt – „לא חיסר בעולמו כלום“, es also an nichts bei der Schöpfung hat fehlen lassen.

Am 11. März 2024, Rosch Chodesch Adar 2 versammelten sich rund 200 Kinder der ZPC Schule, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Eltern, um mit Oberkantor Shmuel Barzilai gemeinsam „Am Israel Chai“ von Eyal Golan zu singen. Mit dem Lied zeigt die ZPC Schule,  die IKG Wien und ihre Institutionen ihre Solidarität mit Israel. Gerade in dieser herausfordernden Zeit ist dieses Zeichen des Zusammenhalts wichtiger denn je. We stand with Israel! Am Israel Chai!

מפגש פסח דיגיטלי עם כיתה ה’ מישראל

.ביום שני (8.4) קיימנו מפגש דיגיטלי יחד עם תלמידי כיתה ה’ מבית הספר “בשבילי צוותא” בחריש

.יחד עם תלמידי כיתה ה’ מבית הספר שלנו למדנו על חג הפסח ועל שיריו

 .במפגש שרנו יחד את השירים מהגדת הפסח, שוחחנו על המצב בישראל וסיימנו בתקווה ובאופטימיות עם השיר:”עם ישראל חי” אותו למדו התלמידים שלנו

!המפגש היה מהנה ומשמעותי

.מאחלים לכולם חג פסח שמח ובע”ה נחגוג בשנה הבאה את חזרת כל בנינו ובנותינו לארץ

!עם ישראל חי

  המורה לעברית, נטע לי חכמוב

Passend zum Thema Geld besuchte die Klasse 1B das Geldmuseum in der Nationalbank.

Als erstes wurde uns eine „Philharmoniker Münze“ gezeigt. Die Kinder mussten schätzen, wie schwer dieser sei. Er wiegt 31 Kilogramm, ist die 4. Größte Münze der Welt und hat einen derzeitigen Wert von ca. 2 Mio. Euro. Zum Glück ist er gut hinter Panzerglas aufbewahrt.

Anschließend durften einige Kinder eine schwere Tresor-Türe öffnen und wir alle betraten staunend diesen Raum. Es wurde uns die Geschichte des Geldes, vom Tauschhandel bis zum heutigen Euro, erklärt.

Anhand eines 20 Euro-Scheins entdeckten wir die verschiedenen Sicherheitsmerkmale und erfuhren, dass die Euronoten aus Baumwolle hergestellt werden.

Abschließend hatten wir noch ein wenig Zeit und wir durften die Museumsräumlichkeiten auf eigene Faust entdecken. Am meisten faszinierte uns der echte Goldbarren, den man kaum heben konnte.

Am 9. April 2024 besuchten die Schüler*innen der 7. Klasse gemeinsam mit Prof. Reiter und Dir. Hofer die EU – Gemeinderäte – Tagung in der Österreichischen Nationalbibliothek.