Am Rosch Chodesch Schwat freuten wir uns sehr, Anja Salomonowitz, über die Grenzen Österreichs bekannte und preisgekrönte Filmemacherin, genauer Regisseurin und Drehbuchautorin, beim Zwi Talk zu begrüßen.
Fr. Salomonowitz stellte anhand eines Filmprojekts dar, was ihre Arbeit umfasst und skizzierte danach ihren Werdegang und was eine wichtige Fertigkeit beim Filmgeschäft sei: die gute Arbeit im Team. Sie berichtete zudem, dass es ihr stets ein Anliegen sei, politische Filme zu produzieren, wie etwa zu den Themen Feminismus oder nun aktuell einen Beitrag zu neuem Antisemitismus.
Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe hatten die Gelegenheit zu ihrem Beruf Fragen zu stellen, die gerne beantwortet wurden. Besonders freute uns auch der Besuch, da Fr. Salomonowitz eine Alumna unserer Schule ist.
Vielen Dank und Chodesch tow an alle!
Das gemeinsame Herstellen von Knete bietet den Kindern vielfältige Lern- und Sinneserfahrungen. Beim Abmessen, Mischen und Kneten der Zutaten erleben die Kinder unterschiedliche Materialien und Konsistenzen.
Durch das Drücken, Rollen, Formen und Reißen der Knete werden die Feinmotorik, die Handkraft sowie die Hand-Auge-Koordination gezielt gefördert. Gleichzeitig schulen die Kinder ihre Wahrnehmung und ihre Konzentrationsfähigkeit.
Beim Beobachten der Veränderungen – vom flüssigen zum formbaren Material – entwickeln die Kinder ein erstes Natur- und Sachverständnis. Sie lernen Ursache und Wirkung kennen und erleben einfache Zusammenhänge.
Zusätzlich fördert das gemeinsame Tun die soziale Kompetenz, da die Kinder warten, teilen und miteinander in Kontakt treten. Durch das Benennen der Tätigkeiten und Materialien wird auch die sprachliche Entwicklung unterstützt.
Insgesamt stärkt das Kneten die Kreativität, die Selbstständigkeit und die Freude am eigenen Tun.
In der Winterzeit bieten wir den Kindern vielfältige Angebote rund um das Thema Schnee an. Beim Angreifen und Erkunden von Schnee machen die Kinder intensive Sinneserfahrungen: Sie spüren die Kälte, die unterschiedliche Konsistenz und beobachten Veränderungen, wenn der Schnee schmilzt.
Beim Spielen mit Kugeln (z. B. Schneekugeln oder Materialien in Kugelform) wird das Greifen, Rollen und Werfen gefördert. Dadurch stärken die Kinder ihre Fein- und Grobmotorik, die Hand-Auge-Koordination sowie ihre Körperwahrnehmung.
Durch das Sortieren, Vergleichen und Erfassen von Mengen sammeln die Kinder erste mathematische Erfahrungen. Sie lernen Begriffe wie viel – wenig, groß – klein oder mehr – weniger kennen und entwickeln ein erstes Zahlenverständnis.
Zusätzlich fördern diese Winterangebote die Konzentrationsfähigkeit, die Selbstständigkeit, die Neugier sowie die sprachliche Entwicklung, indem die Kinder ihre Erlebnisse benennen und beschreiben. Das gemeinsame Spielen stärkt außerdem die sozialen Kompetenzen und die Freude am Lernen.
Beim Zusehen eines Puppentheaters erleben die Kinder Geschichten auf eine besonders anschauliche und kindgerechte Weise. Sie verfolgen den Handlungsverlauf, hören Dialoge und beobachten die Bewegungen und Gefühle der Puppen.
Dadurch wird vor allem die sprachliche Entwicklung gefördert: Die Kinder hören neue Wörter, üben das aufmerksame Zuhören und lernen, Geschichten in ihrem Ablauf zu verstehen.
Das Puppentheater unterstützt außerdem die emotionale und soziale Entwicklung, da die Kinder Gefühle wie Freude, Angst oder Traurigkeit erkennen und Mitgefühl für die Figuren entwickeln.
Durch das konzentrierte Zuschauen stärken die Kinder ihre Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit. Gleichzeitig wird die Fantasie und Vorstellungskraft angeregt, da die Kinder innere Bilder zur Geschichte entwickeln.
Das gemeinsame Erleben in der Gruppe fördert zudem das Gemeinschaftsgefühl und die Freude an kulturellen Angeboten.
Im Rahmen unseres Besuchs in der Demokratiewerkstatt setzten sich die Kinder auf vielfältige und spannende Weise mit dem Thema Demokratie auseinander. In einem Rollenspiel lernten sie zu erkennen, wie sich Ausgrenzung anfühlt und wie solche Situationen demokratisch und fair gelöst werden können.
Anschließend wurden die Kinder in drei Gruppen zu den Themen „Was ist Demokratie“, „Kinderrechte“ und „Zivilcourage“ eingeteilt. In diesen Gruppen sammelten sie Informationen und nahmen ihr erarbeitetes Wissen auf Tonband auf. Aus diesen Aufnahmen entstand ein gemeinsamer Podcast.
Dieser kann angehört werden:
Die Kinder erlebten dabei, dass ihre Meinung zählt und dass Demokratie im Alltag aktiv gelebt werden kann.
Während einer Pause, in der der Podcast geschnitten wurde, besuchten wir gemeinsam das Foyer des Parlaments. Die imposante Eingangshalle hat uns alle sehr beeindruckt und bei vielen die Vorfreude auf den nächsten Workshop in der Demokratiewerkstatt geweckt.
Sharon Stamberger, 3b
Im Dezember hat sich in der roten Gruppe alles wie ein Dreidel um das Thema Chanukka gedreht.
Die Kinder haben für die Gruppe und für den Gang eine wunderschöne Chanukka-Dekoration gemacht. Dieses Jahr haben wir uns entschieden, unsere Chanukkioth aus Ton zu machen. Die Kinder waren dabei sehr kreativ und jedes Kind hatte die Möglichkeit gehabt eine eigene individuelle Chanukkia nach eigener Fantasie und Kreativität zu machen.
Die Chanukkioth wurden dann in dem Brennofen gebrannt und anschließend von den Kindern, die wollten, mit Porzellanstiften bemalt.
Jede Chanukkia ist ein Unikat geworden!
Auch durften das Braten von Latkes und Sufganyot nicht fehlen. Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß und Freude gehabt.
Hier noch ein Rezept von unseren kleinen aber leckeren Sufganyot:
· 340 g Mehl
· 2 Eier
· 1 Pkg. Backpulver
· 280 ml Orangensaft
· 4 flache EL Zucker
· 2 Pkg. Vanillezucker
Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und mit Hilfe eines Löffels vorsichtig in das nicht allzu heiße Öl geben, pro Seite 1 Minute braten, die Krapfen rausnehmen und abkühlen lassen, anschließend mit Staubzucker bestreuen.
Guten Appetit 😊!
An den Schultagen zu Chanukka gab es in der AHS viel Sonderprogramm, um die besondere Stimmung und Bedeutung dieses Feiertags einzufangen. Noch vor dem Feiertagsbeginn erhielten die Schülerinnen und Schüler der AHS Chanukkiot-Päckchen, damit auch sicher jeder diese schöne Mizwa zuhause erfüllen konnte.
Neben dem Religionsunterricht, bei dem Hintergrund, Halachot und auch aktuelle Themen rund um Chanukka besprochen wurden, gab es zur Jause Snacks zusätzlich zum Pausenbrot für alle. Unsere Bnot Scherut veranstalteten ein lehrreiches, lustiges und schmackhaftes Programm für jede Klasse, bei dem das eigene Wissen rund um den Feiertag auf die Probe gestellt werden konnte.
Außerdem erhielten wir Besuch aus Israel: NETAIM war wieder im Haus und lieferte den notwendigen israelischen „Touch“ durch besondere Einheiten, bei denen auch das Thema Heldenmut besprochen wurde.
Ein weiteres Highlight war das Entzünden der Chanukkia, bei dem wir auch hohen rabbinischen Besuch willkommen heißen durften: Oberrabbiner Engelmayer, Raw Pardess und Raw Folger gaben uns die Ehre und boten schöne Gedanken zu diesem Feiertag, ehe ein Schüler feierlich die Kerzen zünden durfte, wir gemeinsam sangen und danach bei etwas Süßem den Nachmittag weiter verbringen durften.
Am Donnerstag von Chanukka nahm die 6. und 7. Klasse AHS an einem Forschungsprojekt der Claims Conference teil, bei dem die Vermittlung der Schoa über moderne Medien getestet wurde.
Nach einer Einführung setzten sich die Probanden vor die Bildschirme oder setzten VR-Brillen auf, um den Zeitzeugenbericht von Fr. Charlotte Knobloch erlebbar und erlernbar zu machen.
Es war für die Teilnehmer*innen eine besondere Gelegenheit, hier einerseits ein weiteres Schicksal aus der Zeit der Schoa zu hören und andererseits eine neue Art der Vermittlung auszuprobieren.
Am Schluss gab es eine Feedback-Runde, die zur weiteren Verarbeitung für die Forschenden notwendig war.
Vielen Dank für diese Gelegenheit!
Am Donnerstag erlebten wir bei herrlichem Winterwetter einen tollen Ausflug zum Wiener Eislaufverein! 🎉 Hurrah! Alle Kinder konnten mitfahren. Einige haben großartige Fortschritte gemacht, während andere sich mutig an ihre ersten Runden wagten. Es war schön zu sehen, wie glücklich alle waren!
Ein ganz großes Dankeschön geht an die tatkräftige Unterstützung von Aarons Mutter, Davids Großeltern, Cipis Vater, Miriams Mutter, Lavis Vater, Kims Eltern und meinem Bruder Fedor. Ohne euch wäre dieser Ausflug bestimmt nicht so reibungslos verlaufen. Das Binden der Eislaufschuhe dauert eine Weile, und die ersten Ausrutscher auf dem Eis brauchen viel Ermutigung und hilfreiche Tipps.
Ich bin euch allen unendlich dankbar für eure Hilfe und euer Vertrauen. Nur so kann eine gute Klassengemeinschaft mit tollen Erlebnissen funktionieren! Ich bin auch sehr stolz auf die Kinder, die den Tag wunderbar gestaltet haben – ohne Streit, dafür mit viel Lachen und perfektem Benehmen in den Verkehrsmitteln.
Ein unvergesslicher Tag für alle!
Ariela Schugal, Klasse 2a
In den beiden 1. Klassen der ZPC-Volksschule haben wir uns im Sachunterricht intensiv mit dem Thema „Wir sind eine Gemeinschaft“ beschäftigt. Eine besondere Freude war der Besuch unserer Leseoma, die uns das Buch „WIR alle in unserer Klasse“ vorgelesen hat.
Durch die Geschichten und Illustrationen des Buches haben wir gemeinsam darüber nachgedacht, wie wichtig jede einzelne Person in unserer Klasse ist. Diese Aktivitäten haben nicht nur den Zusammenhalt gefördert, sondern auch dazu beigetragen, dass sich alle Schüler*innen als wertvoller Teil unserer Klasse(n) wahrnehmen.
Evelyn (1a)
Andi (1b)
Auch in den diesjährigen Herbstferien trugen vielfältige pädagogische Angebote dazu bei, dass Niemanden langweilig wurde. Von künstlerischen Angeboten am Vormittag, über kulturell Ausflüge in Museen bzw. österreichische Geschichte im Time Travel bis hin zu sportlichen Aktivitäten am Nachmittag, war für jeden etwas dabei. Auch für das leibliche Wohl war natürlich wie immer gesorgt!
Mit viel Engagement, guter Laune und Spaß konnten die Kinder und die PädagogInnen die Herbstferien gleichermaßen genießen. Da auch das Wetter mitspielte, konnten wir sogar die Vorzüge des Herbstes mitnehmen, sei es bei den gemeinsamen Blättern sammeln oder beim Springen in den Laubhaufen!
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Herbstferien, wo das Hort-Team auch wieder motiviert sein wird Ihren Kindern eine allumfassende Betreuung zu ermöglichen!
Die Bewegungsbaustelle bietet Kindern einen Raum, in dem sie ihre Umgebung aktiv gestalten und ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben können. Mit verschiedenen Materialien und Elementen können sie bauen, konstruieren, balancieren oder klettern – und dabei ihre eigenen Ideen umsetzen. Bewegung ist ein zentraler Baustein für die gesunde Entwicklung von Kindern. Sie stärkt nicht nur den Körper, sondern unterstützt auch sprachliche, kognitive und soziale Lernprozesse. Kinder, die sich ausreichend bewegen, können sich besser konzentrieren und entwickeln ein stärkeres Selbstbewusstsein.
Durch das Balancieren, Springen, Ziehen, Schieben oder Klettern werden Muskulatur, Gleichgewicht, Koordination und Ausdauer gestärkt.
In der Bewegungsbaustelle planen die Kinder, probieren aus, verändern Konstruktionen oder lösen Schwierigkeiten, die beim Bauen entstehen.
Wenn mehrere Kinder gemeinsam bauen, müssen sie sich absprechen, Ideen teilen, Rücksicht nehmen und Kompromisse finden. Dabei lernen sie Kooperation, Hilfsbereitschaft und den konstruktiven Umgang mit Konflikten.
Die Kinder erleben Erfolge, überwinden kleine Herausforderungen und gewinnen dadurch Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Sie lernen, mutig zu sein, Neues auszuprobieren und mit Frustration umzugehen, wenn etwas nicht sofort gelingt.
Waldgruppe