Bei unserem Honig-Workshop tauchten die Kinder in die faszinierende Welt der Bienen ein. Sie erfuhren, wie Honig entsteht und wie er von der Blüte bis ins Honigglas gelangt. Dabei lernten sie, wie Bienen Nektar sammeln, ihn im Bienenstock weiterverarbeiten und wie der fertige Honig aus den Waben gewonnen wird.
Die Kinder konnten den Prozess selbst ausprobieren, beobachten, riechen und schmecken und dadurch viele neue Erfahrungen sammeln. Dabei wurden Sachwissen, Sprache, Wahrnehmung, Konzentration, Merkfähigkeit und Feinmotorik gefördert. Gleichzeitig entwickelten die Kinder ein Bewusstsein dafür, wie wichtig Bienen für unsere Natur und Umwelt sind, und stärkten ihre Neugier, Selbstständigkeit und ihr Verantwortungsbewusstsein.
Die Vorschulgruppen haben gestern letzte Woche einen spannenden Ausflug zum Karmelitermarkt gemacht. Dort haben wir verschiedene Obstsorten kennengelernt und besprochen, woher sie kommen und welches Obst im Herbst bei uns heimisch ist. Anschließend durften die Kinder selbstständig heimisches Herbstobst auswählen und daraus gemeinsam einen leckeren Obstsalat zubereiten.
Dabei wurden spielerisch sprachliche, soziale, motorische und lebenspraktische Kompetenzen gefördert. Die Kinder konnten ihr Wissen über Lebensmittel und saisonales Obst erweitern, gemeinsam Entscheidungen treffen, Aufgaben übernehmen und ihre Selbstständigkeit stärken.
Luchs- und Fuchsgruppe
Kaum war das neue Schuljahr gestartet, ging es für unsere Klasse auch schon los zum ersten Ausflug. Wir waren in der Albertina zu Gast, die dieses Jahr ihren 250. Geburtstag feiert.
Los ging’s mit ein paar spannenden Fragen: Warum heißt das Museum eigentlich Albertina? Die Kinder waren neugierig, und schnell war klar, dass der Name auf Herzog Albert von Sachsen-Teschen zurückgeht, der vor rund 250 Jahren den Grundstein für die Sammlung gelegt hat.
Am meisten gestaunt haben die Kinder aber vor einem kleinen, unscheinbaren Bild: dem „Feldhasen“ von Albrecht Dürer. Dieses Aquarell ist schon über 500 Jahre alt ist und so genau und lebendig gemalt, dass man fast jedes einzelne Haar erkennen kann.
Danach wurde es handwerklich: In einem Workshop durften alle selbst ausprobieren, wie Drucken funktioniert. Es wurde geschnitten, gestempelt und experimentiert, und am Ende hatte jedes Kind sein eigenes kleines Werk in der Hand.
Ein rundum gelungener Auftakt, und wir freuen uns schon auf die nächsten Ausflüge in diesem Schuljahr!
Sharon Stamberger, Klasse 4b
Das Schuljahr neigt sich langsam dem Ende zu, aber in der roten Hortgruppe wurde weiterhin fleißig gekocht und gewerkelt.
Wir hatten noch Zeit genug gehabt die Lieblingsspeisen der Kinder anzubieten: Langos mit viel Knoblauch und Sushi durften natürlich nicht fehlen.
Die Vorschulkinder wurden an dem Besuchstag von den Kindern der roten Gruppe herzlich willkommen geheißen und sie haben sich um sie rührend und herzig gekümmert.
An dem Hortabschlussfest, mit vielen Stationen im Garten und einer Luftburg, konnten sich die Kinder richtig austoben. An diesem Tag haben wir uns auch von den Kindern der 4. Klassen in Anwesenheit aller Kinder und Eltern verabschieden dürfen. Dieser Tag war für uns alle sehr emotional.
Die Hitze am Ende des Monats hat uns plötzlich überrascht und wir haben es mit viel Wasser und plantschen zum Glück gut überstanden.
Heute hatten wir besonderen Besuch im Kindergarten: Ein Therapiehuhn war bei uns zu Gast. Für die Kinder war dies ein spannendes und lehrreiches Erlebnis. Mit großer Neugier beobachteten sie das Huhn, wie es über den Boden lief, nach Körnern pickte und neugierig seine Umgebung erkundete.
Gemeinsam lernten die Kinder, wie man einem Tier ruhig und respektvoll begegnet. Sie durften das Huhn aus sicherer Nähe beobachten, vorsichtig streicheln und ihm beim Fressen zusehen. Dabei erfuhren sie, dass Tiere Bedürfnisse haben und mit Achtsamkeit behandelt werden müssen.
Der Besuch förderte viele wichtige Kompetenzen. Die Kinder stärkten ihre sozialen Fähigkeiten, indem sie Rücksicht nahmen und geduldig warteten, bis sie an der Reihe waren. Gleichzeitig erweiterten sie ihren Wortschatz, lernten neue Begriffe rund um das Huhn kennen und tauschten sich über ihre Beobachtungen aus.
Besonders schön war zu sehen, mit wie viel Freude und Begeisterung die Kinder dem Huhn begegneten. Sie hörten aufmerksam dem Gackern zu, betrachteten die weichen Federn und stellten viele neugierige Fragen. Der Besuch ermöglichte den Kindern eine wertvolle Naturerfahrung und zeigte ihnen, wie wichtig ein liebevoller Umgang mit Tieren ist.
Das Therapiehuhn hat unseren Kindergartenalltag bereichert und den Kindern viele schöne Eindrücke und unvergessliche Momente geschenkt.
Wir bedanken uns herzlich für diesen besonderen Besuch!
Heute unternahm die 3b einen Wandertag zur Burg Kreuzenstein. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fuhren wir gemeinsam nach Leobendorf. Von dort wanderten wir durch die Natur bis zur beeindruckenden Anlage.
Ein besonderes Highlight war die Greifvogelshow. Die beeindruckenden Vögel flogen knapp über unsere Köpfe hinweg, was für viele von uns sehr spannend war. Anschließend machten wir ein Picknick und stärkten uns für den weiteren Tag.
Danach nahmen wir an einer Führung durch das historische Bauwerk teil. Dabei erfuhren wir viel Interessantes über seine Geschichte. Obwohl Kreuzenstein wie eine mittelalterliche Ritterburg aussieht, wurde sie nicht im Mittelalter erbaut, sondern erst im 19. Jahrhundert aus Teilen verschiedener historischer Gebäude zusammengesetzt.
Trotz der großen Hitze hatten die Kinder viel Spaß und konnten zahlreiche neue Eindrücke und Erkenntnisse gewinnen. Es war ein abwechslungsreicher und gelungener Wandertag.
Sharon Stamberger, Klasse 3b
Was macht die Zeit in der Volksschule und im Hort eigentlich so besonders? Wir haben einen Schüler der vierten Klasse gefragt, was er aus diesen vier Jahren mitnimmt.
Für ihn ist die Antwort klar: Es sind vor allem die Menschen und die gemeinsamen Erlebnisse. Ob beim Basteln mit Stressbällen, bei spannenden Monopoly-Partien oder den gemeinsamen Ausflügen – der Hort ist für ihn ein Ort, an dem man nicht nur lernt, sondern vor allem „sehr kreativ“ wird.
Um das ganze Interview zu sehen, folgen Sie dem Link unten.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Reinschauen und Staunen!
Ihr Team der lila Hortgruppe
Was bewegt Kinder heute wirklich? In diesem persönlichen Interview gibt die Schülerin einen ehrlichen und berührenden Einblick in seine Gedankenwelt. Von der Bedeutung wahrer Freundschaft und Loyalität bis hin zu den schönsten Erinnerungen an die Hortzeit. Das Gespräch zeigt, wie Kinder ihren Alltag, ihre Wünsche und Träume wahrnehmen.
Um das ganze Interview zu sehen, folgen Sie dem Link unten.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Reinschauen und Staunen!
Ihr Team der lila Hortgruppe
Ein besonders schönes und harmonisches Schabbat-Fest durften wir gemeinsam mit den Eltern der Sonnengruppe feiern. In einer warmen und fröhlichen Atmosphäre begannen wir den Morgen mit dem gemeinsamen Gebet und versammelten uns am festlich gedeckten Schabbat-Tisch. Gemeinsam sangen wir die bekannten Schabbat-Lieder und genossen die besondere Stimmung dieses Tages.
Ein Höhepunkt war das gemeinsame Backen der Challot. Dabei führten wir auch die Mizwa der Hafraschat Challah durch und beteten gemeinsam für die Gesundheit aller. Mit viel Freude und Begeisterung waren Groß und Klein dabei.
Im Anschluss erwartete alle ein Buffet, an dem wir gemeinsam essen, erzählen und die schöne Zeit miteinander genießen konnten. Viele Eltern blieben danach noch bei uns, spielten gemeinsam mit den Kindern und ließen den Vormittag in entspannter und fröhlicher Atmosphäre ausklingen.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Familien für ihre Teilnahme!
Das gemeinsame Schabbat-Fest war für uns alle ein besonderes Erlebnis und wird uns noch lange in schöner Erinnerung bleiben.
Ein emotionaler Abend war das am Dienstag in der vollen Synagoge der Zwi Perez Chajes Schule – 26 Schüler*innen des Jahrganges 2026 haben die Schule erfolgreich abgeschlossen und wurden von ihren Eltern, Großeltern, Familien, Freunden und allen Lehrer*innen gebührend gefeiert – die größte Maturaklasse der ZPC-Geschichte.
Klassenvorstand Katrin Rittenbacher, Mathematiklehrerin und Direktorin Petra Schneider sowie der jüdische Leiter Marc Uri fanden allerherzlichste Worte, mit welchen sie auf die gemeinsame Zeit mit dieser Klasse zurückblickten. Kein Auge blieb dabei trocken.
Die Schüler*innen freuten sich mit jenen Mitschüler*innen, die mit dem Bruno-Bittmann-Preis und dem Bader-Preis für Chemie ausgezeichnet wurden, und über jedes einzelne Abschlusszeugnis, überreicht von Ehrenpräsident der IKG Wien und Schulgründer Ariel Muzicant, der Vorsitzenden des Schulvereins Natalie Neubauer und dem Team der Schule.
Besondere Freude riefen auch die vielen speziellen Gäste hervor: Ehemalige Volksschullehrerinnen und viele ehemalige Lehrer*innen der AHS sowie auch der ehemalige Direktor der AHS waren gekommen. Eine frühere Ivrit-Lehrerin hat eine Videobotschaft aus Israel gesendet.
Viele Blumen, viele Umarmungen, viel Applaus und Jubel zeigten, wie sehr in der ZPC Schüler*innen und Lehrer*innen einander bedeuten.
Wir gratulieren von ganzem Herzen!
Nach vielen Jahren besuchte unsere Schule wieder ein Oberrabbiner des Staates Israel.
Rav David Yosef shlit“a, der Rischon LeZion, traf am Vormittag mit weiteren Rabbinern unserer Gemeinde ein um unseren Schüler*innen einen Besuch abzustatten. Er wurde gebührend und feierlich von Kindern des Kindergarten und Schülerinnen und Schülern der VS begrüßt und hielt im Anschluss daran und nach den Grußworten von Präsident Deutsch vor den Schüler*innen der AHS eine berührende Rede über den Bestand und die Einheit des jüdischen Volkes. Er segnete noch alle Schüler*innen und verabschiedete sich freundlich.
Dieser Besuch wird uns noch lange in Erinnerung bleiben!
Im Rahmen unseres Sprachförderkreises im Maxi Club beschäftigen wir uns mit der kulturellen Vielfalt Österreichs sowie Europas. Die Kinder erhalten dabei die Möglichkeit, ihre sprachlichen Fähigkeiten zu erweitern, ihr Wissen über ihre Umwelt zu vertiefen und Freude am gemeinsamen Lernen zu erleben.
Zu Beginn unseres Projekts stehen berühmte österreichische Speisen und bekannte Persönlichkeiten im Mittelpunkt. Mithilfe von Bildkarten lernen die Kinder traditionelle Gerichte wie Wiener Schnitzel, Sachertorte, Kaiserschmarrn oder Apfelstrudel kennen. Gleichzeitig begegnen sie bedeutenden Persönlichkeiten aus der österreichischen Musikgeschichte, wie Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Strauss. Passend dazu, hören die Kinder ausgewählte Musikstücke, die ihnen einen emotionalen Zugang zu den Inhalten ermöglichen.
Im gemeinsamen Gesprächskreis haben die Kinder die Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen und ihr Vorwissen zu teilen. Viele Kinder berichten bereits von persönlichen Erlebnissen, etwa wenn sie bestimmte Speisen kennen oder Musikstücke wiedererkennen. Durch gezielte Impulse werden sie dazu angeregt, ihre Eindrücke sprachlich auszudrücken und neue Begriffe zu erlernen. Auf diese Weise wird sowohl der Wortschatz erweitert als auch die Sprechkompetenz gefördert.
Im weiteren Verlauf widmen wir uns dem Thema Europa. Die Kinder entdecken dabei bekannte Sehenswürdigkeiten verschiedener europäischer Länder, darunter den Eiffelturm in Frankreich, das Kolosseum in Italien, den Big Ben in England oder den Stephansdom in Wien. Zunächst betrachten wir gemeinsam verschiedene Bilder und sprechen darüber, ob die Kinder einzelne Orte bereits kennen oder vielleicht schon einmal besucht haben.
Anschließend ordnen wir die Sehenswürdigkeiten gemeinsam zu und erweitern spielerisch das geografische Wissen. Durch diese Auseinandersetzung lernen die Kinder, dass Europa viele unterschiedliche Länder und Kulturen umfasst.
Zum Abschluss der Einheit erhalten die Kinder Ausmalbilder der Sehenswürdigkeiten, die sie individuell gestalten können. Dabei werden Konzentration, Ausdauer und graphomotorische Fähigkeiten gefördert. Gleichzeitig bietet die kreative Tätigkeit Raum für Ruhe und Vertiefung des zuvor Gelernten.
Insgesamt verbindet der Sprachförderkreis sprachliche Bildung mit kulturellem Lernen und kreativen Aktivitäten. Die Kinder erweitern nicht nur ihren Wortschatz und ihr Sachwissen, sondern entwickeln auch Freude an der gemeinsamen Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt und der Vielfalt Europas.
Maxi Club