Freispiel

Freispiel bedeutet „freies Spiel“ und auch „ freies Tun“.

Das Kind wählt im Freispiel selbst:

Es geht um Spaß und nicht darum, ein sichtbares, vorzeigbares Ergebnis zu erreichen. Die Kinder können sich im Freispiel eigenverantwortlich und nach ihrem individuellen Rhythmus entwickeln. Sie haben die Möglichkeit ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu verwirklichen.

Sie lernen spielerisch soziales Verhalten:

Dieser wichtige Prozess kann jedoch nur dann passieren, wenn wir Erwachsene uns zurücknehmen und es zulassen !

Nur wenn wir spüren, dass die Kinder von der Situation überfordert sind oder sie eigene Grenzen nicht mehr wahrnehmen, bringen wir uns helfend ein. Wir versuchen dann, die Gefühle und das Handeln der Kinder deutlich zu machen und eine Lösung zu finden.
Gemeinsam suchen wir Wege, um Konflikte zu bewältigen.

Gefördert wird im Freispiel:

Voraussetzungen für effektives Freispiel sind:

Das Freispiel sollte einen großen Raum (auch Zeitraum) einnehmen, denn durch die Vielfalt von Tätigkeitsprozessen im Wahrnehmen, Bewegen, Handeln, Reden und Spielen können die Kinder einen grundlegenden Aufbau Ihrer Persönlichkeit erfahren. Gerade durch solche Erfahrungen sind sie für die komplizierte Welt, die auf sie wartet, am besten gerüstet.